Theolia betereibt Windparks in vier Ländern Europas, auch in Deutschland. / Foto: Unternehmen

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Theolia SA: Umsatz im ersten Quartal 2015 stabil

Die französische Windstromspezialistin Theolia SA hat ihre Umsätze im ersten Quartal 2015 stabil halten können. Das Unternehmen aus Aix-en-Provence hatte eigenen Angaben zufolge zwar weniger installierte Windkraftleistung für die Stromproduktion zur Verfügung als im Vorjahreszeitraum. Dennoch sank der Umsatz lediglich um marginale 0,6 Prozent auf 31,8 Millionen Euro. Hintergrund sei vor allem die verbesserte Windernte in Deutschland, hieß es dazu. Außer in Deutschland und Frankreich betreibt Theolia auch noch Windräder in zwei weiteren europäischen Staaten.

Zum Kerngeschäft von Theolia gehörten vor geraumer Zeit noch der Bau und die Planung von Windparks sowie der Verkauf dieser Projekte. Im ersten Quartal 2015 spielte dieses Geschäftssegment gar keine Rolle mehr. 92 Prozent des Umsatzes erzielen die Franzosen aus langfristigen Stromrückkaufverträgen. Der restliche Umsatz wurde direkt mit dem Betrieb von Windparks erzielt. Zu Gewinn oder Verlust im ersten Quartal machte das Unternehmen keine Angaben. 2014 beendete Theolia mit 27 Millionen Euro Nettoverlust bei 101 Millionen Euro Gesamtumsatz.

Theolia SA schreibt seit längerem rote Zahlen und steckt in einer Restrukturierung. Die Führung hatte 2014 einräumen müssen, eine Anleihe die zum 1. Januar 2015 fällig gewesen wäre, nicht zurückzahlen zu können. Konkret ging es um die Erstattung von 126 Millionen Euro. Mit Zustimmung der Gläubiger und Aktionäre vollzieht Theolia einen Kapitalschnitt (mehr zu den Sanierungsmaßnahmen lesen Sie  hier). 

Theolia S.A: ISIN FR0000184814 / WKN A0B550
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