Die Planung und Errichtung von Windparks wie diesem auf Korsika ist das Kerngeschäft von Theolia S.A. / Bildquelle: Unternehmen

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Theolia unter Druck – wird eine Anleihe zum Problem?

Trotz eines deutlichen Umsatzanstieges ist der französische Windkraftprojektierer Theolia S.A. 2013 tiefer in die Verlustzone geraten. Das Unternehmen aus Aix-en-Provence verbuchte 2013 mit 95,4 Millionen Euro zwar satte 40,9 Prozent mehr Umsatz als 2012. Dennoch kletterte der Nettoverlust um 32,3 Prozent auf einen Fehlbetrag in Höhe von 45,3 Millionen Euro.

2013 sei "ein intensives Jahr" gewesen, erklärte Theolia-CEO Fady Khallouf. Zum einen sei Theolia dabei, die Konzernstrukturen kosteneffizienter zu gestalten. Zum anderen hätten „Faktoren im Zusammenhang mit zurückliegenden Investitionen von Theolia die Entwicklung gelähmt“, so Khallouf.  Nachdem im September 2013 die Übernahme von Theolia durch den französischen Finanzinvestor MEIF 4 AX Holdings SAS an die Aktionäre von Theolia gescheitert war, sei es nun ein vorrangiges Ziel, die Bedienung einer Wandelanleihe sicherzustellen, erklärte der Vorstand weiter.

Die nächste Ausschüttung dieses mit 2,7 Prozent fest verzinsten Wertpapiers (ISIN: FR0010532739) ist am 1. Januar 2015 fällig. Insgesamt warb Theolia über diese bis 2041 datierte Wandelanleihe rund 11,5 Millionen Euro ein. An der fälligen Rückzahlung werde gearbeitet, so CEO Khallouf. Zur Geschäftsentwicklung 2014 machte er noch keine Angaben.

Theolia S.A: ISIN FR0000184814 / WKN A0B550
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