03.02.10 Erneuerbare Energie

Thüringer Solarunternehmen rufen zur Demonstration gegen gelb-schwarze Solarstrompläne auf

Am Solarstandort Erfurt-Südost machen Thüringer Photovoltaik-Unternehmen Front gegen die Solarstrom-Pläne des Bundesumweltministeriums. Vier Firmen der Branche rufen gemeinsam mit dem Bildungswerk für berufsbezogene Aus- und Weiterbildung Thüringen (BWAW) für morgen zur Demonstration gegen die zum 1. April geplante drastische Kürzung der Solarstromvergütung auf.

Unterstützt werden die mehreren hundert Beschäftigten dabei von Landeswirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD). Er habe sich als Redner der Kundgebung auf dem Gelände der Crystalox Solar angekündigt, hieß es. Dazu sollen die Belegschaften der beteiligten Firmen um 11.55 Uhr auf dem Firmengelände zusammenkommen.

„Durch die von Herrn Bundesumweltminister Röttgen geplante zusätzliche Absenkung von 15 bis 25 Prozent der Einspeisevergütung für Solarstrom werden in Thüringen wie in ganz Deutschland Investitionen und Arbeitsplätze sowie die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen massiv gefährdet“, heißt es in der Einladung zur Demo. Für Thüringen bedeute dies, dass bis zu 5.000 Arbeitsplätze direkt betroffen seien, so die Initiatoren weiter. Zudem stünden mehrere Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 1,2 Milliarden Euro auf dem Prüfstand.
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