Die meisten seiner Solarmodule hat der Hersteller Trina Solar im ersten Quartal in China und Japan verkauft. Im Bild ein Siemens-Solarpark mit Trina-Modulen in Frankreich. / Quelle: Unternehmen

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Trina Solar zurück in die Gewinnzone – Aktie im Aufwind

Der chinesische Photovoltaikhersteller Trina Solar Co. Ltd. ist zurück in der Gewinnzone. Der Konzern aus Changzhou erlebte im ersten Quartal 2014 einen Umsatz- und Gewinnsprung.  Die Trina-Aktie legte vor diesem Hintergrund an der Deutschen Börse bis 13:36 Uhr 7,7 Prozent an Wert zu und erreichte 8,16 Euro. Damit war sie zwar elf Prozent billiger als einem Monat. Auf Jahressicht hat das Wertpapier aber 52,3 Prozent zugelegt (eine aktuelle Einscgätzung zu den Kurspotenzialen aussichtsreicher Solaraktien finden Sie  hier).

Gute Geschäfte in Asien

Trina Solar verbuchte für die ersten drei Monate des laufenden Jahres 444,8 Millionen  Dollar Umsatz. Gemessen am ersten Quartal 2013 ist das ein Anstieg um 70,9 Prozent. Im ersten Vierteljahr des Vorjahres hatten die Chinesen noch 260,2 Millionen Dollar erzielt.  Im operativen Geschäft (EBIT) erwirtschaftete Trina Solar 38,2 Millionen Dollar Gewinn vor Steuern und Zinsen nach 40 Millionen Dollar EBIT-Verlust im Vorjahreszeitraum. Positiv fiel auch das Nettoergebnis aus: Hier kam der Solarkonzern in den ersten drei Monaten 2014 auf 26,5 Millionen Dollar nach einem Verlust von 63,7 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum 2013.

Ein Grund dieser Entwicklung war der deutlich verbesserte Quartalsabsatz: Im ersten Viertel des laufenden Jahres lieferte Trina Solar Module und Solartechnikkomponenten mit  558 Megawatt (MW) Lesitungskapazität aus. Im ersten Quartal 2013 belief sich der Absatz noch auf 392,6 MW. Einerseits sei der Absatz nach Europa aufgrund der Einfuhrbeschränkungen für chinesische Solartechnik in die EU zurückgegangen. Andererseits habe der Absatz in China, Japan und den USA für die Steigerung gesorgt, hieß es dazu. Außerdem sei es gelungen, die Kostenstruktur im Produktionsprozess weiter zu optimieren.

Optimismus fürs laufende Quartal

Nach Ansicht der Unternehmensführung wird sich der Aufwärtstrend im zweiten Quartal 2014 fortsetzen. Die Verantwortlichen prognostizieren Absätze zwischen 950 und 1010 MW, wobei zwischen 150 und 170 MW für Vorhaben gebraucht würden, die Trina selbst plant und baut. Im Gesamtjahr sollen nach wie vor zwischen 3.600 und 3.800 MW an Solarmodulen abgestzt werden, wobei bis zu 500 MW davon auf eigene Projekte entfallen soll. Zur Entwicklung von Gewinn oder Verlust machte der Konzern keine öffentlichen Prognoseangaben. Gemessen am Absatz in 2013 ist Trina Solar aktuell der zweitgrößte Solarhersteller der Welt.  Hier lesen Sie, welche 15 Konzerne den Markt zu großen Teilen unter sich aufteilen und wo diese Unternehmen ihre Geschäfte machen.
Trina Solar Co. Ltd: ISIN US89628E1047 / WKN A0LF3P


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