Cisco Systems, Netzwerktechnik-Spezialist aus den USA, bietet unter anderem eine Software für Videokonferenzen an. / Foto: Unternehmen.

  Aktien-Favoriten

Umbaupläne bei Cisco Systems nehmen Form an

Der Konzern Cisco Systems, spezialisiert auf Netzwerktechnik und -lösungen im Internet, will unabhängiger werden. Dafür durchläuft das Unternehmen derzeit einen grundlegenden Wandel hin zu einem eigenständigen Software- und Dienstleistungsunternehmen. Blick auf die Pläne von Cisco Systems: Wie wirken sie sich aus, was ist beim Aktienkurs zu erwarten?

Guter Start in 2018

Der Konzern mit Sitz in San José, Kalifornien konnte die selbst gesteckten Erwartungen bisher erfüllen. Das Unternehmen setzt seine Strategie erfolgreich fort, das rückläufige Geschäft mit Hardwareprodukten für Rechenzentren durch Abonnements für Service und zusätzliche Dienstleistungen zu kombinieren. Das soll neben einer höheren Marge auch den Umsatz wieder steigern - der war zuletzt leicht rückläufig.

Grundlegender Wandel hin zu eigenständigen Software- und Dienstleistungsunternehmen

Cisco durchläuft derzeit einen grundlegenden Wandel hin zu einem eigenständigen Software- und Dienstleistungsunternehmen. Mittel zum Zweck sind Fusionen und Übernahmen. Diese Strategie hat mittlerweile spürbare Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens. So würde die anstehende Übernahme des weltweit tätigen Kommunikationssoftware- und Serviceanbieters BroadSoft im Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar (mehr als 1,5 Milliarden Euro) Cisco erneut einen großen Schritt vorwärtsbringen.

Kursanstieg seit Mitte August

Die Cisco-Aktie legte von Mitte August 2017 bis heute um fast 35 Prozent zu. Zum Vergleich: Der US-Technologieaktienindex Nasdaq 100 verbesserte sich um etwa 18 Prozent, der breit aufgestellte US-Aktienindex S&P 500 um knapp 15 Prozent. Die Voraussetztungen für weitere Kursanstiege sind gegeben, sofern die US-Regierung sich nicht mit wichtigen Handelspartnern überwirft. Die zuletzt vom US-Präsidenten Donald Trump angestoßene Steuerreform hatte keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geschäfte von Cisco Systems.

Anleger haben im Oktober vergangenen Jahres je 29 US-Cent, etwa 23 Euro-Cent Dividende pro Aktie erhalten (US-Unternehmen zahlen meist quartalsweise aus) und genauso viel im jetzigen Januar. Die durchschnittliche Dividendenrendite der vergangenen drei Jahre beträgt 2,7 Prozent.

Fazit: Gewinne absichern und kleine Position aufbauen

ECOreporter.de empfiehlt bereits investierten Anlegern, unbedingt ihre bisher erzielten Kursgewinne durch eine Stop-Loss-Order abzusichern (wie das geht, erfahren Sie  hier). Denn so können Ihnen die bisher erzielten Gewinne nicht mehr entgehen. Sollte die Cisco-Aktie weiter steigen, partizipieren sie an dem Kursanstieg. Aufstocken sollten Investoren ihre bestehende Position aktuell nicht mehr. Neu-Einsteiger können jedoch eine kleine Position aufbauen. Der Aufwärtstrend im Aktienkurs ist nach wie vor intakt, aktuell sind keine Anzeichen für Kursrücksetzer zu erkennen.

Die Papiere von Cisco Systems notierten gestern (29.1.) an der US-Börse Nasdaq bei 42,85 US-Dollar (etwa 34,50 Euro).

Cisco Systems ist eine  ECOreporter-Favoriten-Aktie (Link entfernt) aus der Reihe  Dividendenkönige (Link entfernt). Zum aktuellen Unternehmensportrait gelangen Sie  hier.

Cisco Systems Inc.: ISIN US17275R1023 / WKN 878841
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