04.11.09 Erneuerbare Energie

Umfrage offenbart Skepsis im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Kopenhagen

Am 7. Dezember startet in Kopenhagen der Weltklimagipfel, der unter anderem ein Nachfolgeabkommen für das Klimaschutzprotokoll von Kyoto ermöglichen soll. Dieses hatte im letzten Jahrzehnt eine Fülle von Investitionen in Klimaschutztechnologien angestoßen, die aber bei weitem nicht ausreichen, die Erderwärmung ausreichend zu bremsen. Klimaschutzexperten sind sich darüber einig, dass sich die Weltgemeinschaft nun auf Ehrgeizige Klimaschutzziele einigen und diese konsequent verfolgen muss. Laut dem HSBC Climate Partnership unterstützt in Deutschland und elf weiteren Ländern der Großteil der Bevölkerung das Ziel starker Emissionsminderungen. Das habe eine Umfrage ergeben, die von ihr in Auftrag gegeben wurde. Bei der Vereinigung handelt es sich um eine Partnerschaft von Umweltorganisationen wie Earthwatch oder dem WWF mit HSBC, einer der größten Banken weltweit.

Laut der Umfrage sprachen sich in den zwölf Ländern, in denen die Umfrage stattfand, im Schnitt etwa zwei Drittel dafür aus, den Ausstoß von Treibhausgasen massiv zu verringern. Allerdings ist die Skepsis groß, ob sich die Vertreter der Staaten auf der Klimakonferenz darauf auch verständigen werden. Nur jeder zehnte Deutsche glaubt der Umfrage zufolge daran, dass die zuständigen Personen und Institutionen den Klimawandel effektiv bekämpfen und den Klimawandel stoppen werden. Dabei schließen offenbar viele von sich auf andere. Denn nur ein Drittel der Befragten gab an, im eigenen Alltag ernsthafte Beiträge gegen die Erderwärmung zu leisten.  Dazu zählt das HSBC Climate Partnership etwa einen verbrauchsarmen Fahrstil und Energiesparmaßnahmen in der eigenen Wohnung.

Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x