Der Hauptsitz der AGO AG Energie + Anlagen liegt in Kulmbach. / Quelle: Unternehmen

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Umsatzeinbruch bei der AGO AG Energie + Anlagen

Eine teilweise verbesserte Bilanz für 2013 hat die AGO AG Energie + Anlagen vorgelegt. Zwar verzeichnete das auf Kraft-Wärme- beziehungsweise Kälte-Kopplungstechnologie spezialisierte Unternehmen aus Kulmbach im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang um 26,4 Prozent auf 54,5 Millionen Euro. Dennoch kletterte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 1,4 Millionen Euro nach 1,9 Millionen Euro Verlust in dieser Bilanzposition in 2012.  Hintergrund der Steigerung sei ein Einmaleffekt aus der Restrukturierung gewesen, hieß es. Auch auf Konzernebene konnte die AGO AG ihr Ergebnis verbessern. Der Jahresüberschuss erreichte 400.000 Euro nach minus 600.000 in 2012. Durch die Wandlung einer Anleihe in Aktien und die Ausgabe neuer Aktien sei das Eigenkapital auf 3,2 Millionen Euro gesteigert worden, so der Vorstand.

Außerdem legte die AGO AG einen Rechtsstreit mit der SWU Stadtwerke Ulm/ Neu-Ulm GmbH und der SWU Energie GmbH bei. Dabei war es um den Bau eines Holzgas-Heizkraftwerk in Senden gegangen.  Es sei ein Vergleich geschlossen worden, dessen Inhalt nicht öffentlich gemacht werde, so die AGO AG. Allerdings räumte die Unternehmensführung ein, dass die Einigung „eine weitere Belastung des Ergebnisses der AGO AG im laufenden Geschäftsjahr in einer voraussichtlichen Höhe von EUR 0,6 Millionen Euro“ nach sich ziehen werde. Zudem seien neuerliche Lieferantenverbindlichkeiten zu erwarten. Maßnahmen zur Begleichung dieser Ausstände seien bereits ergriffen, hieß es weiter.

AGO AG Energie + Anlagen: ISIN DE000A1TNL44 / WKN  A1TNL4
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