Der Sitz der UmweltBank AG befindet sich in Nürnberg. / Foto: Unternehmen

10.02.15 Finanzdienstleister

UmweltBank AG verbessert Jahresbilanz erneut

Die UmweltBank AG bleibt auf Wachstumskurs: Auch das Geschäftsjahr 2014 beendete die Nürnberger Nachhaltigkeitsbank mit Zuwächsen in den wichtigen Bilanzpositionen. Die jüngste Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) Wirkte sich auf das Kreditgeschäft des Unternehmens aus. Bankvorstand Horst P. Popp kündigte an, dass der Vorstand deutlich erweitert werde.
Die UmweltBank AG hat einmal mehr starke Zahlen vorgelegt. Das Geschäftsvolumen kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme lag mit 2,6 Milliarden Euro 3,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und das Ergebnis vor Steuern legte auf Jahressicht 10 Prozent zu und erreichte 44,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss übertraf das Vorjahresniveau mit 14,5 Millionen Euro um 8,1 Prozent.  Das Zins- und Finanzergebnis stieg um 7,8 Prozent auf 51,1 Millionen Euro. Belastet wurde die Bilanz durch eine Steuernachzahlung in Höhe von 3,6 Millionen Euro. Dagegen habe die Bank allerdings bereits Einspruch eingelegt.

EEG-Novelle wirkt sich auf Verteilung der Kredite

Die UmweltBank konzentriert sich im Kreditgeschäft ausschließlich auf die Finanzierung ökologisch nachhaltiger Projekte, beispielsweise für ökologisches Bauen oder Erneuerbare-Energie-Anlagen. Das Volumen dieser ausschließlich „grünen“ Kredite erreichte 2014 rund 2,24 Milliarden Euro. Damit übertraf es das Kreditvolumen  des Vorjahres um 5,6 Prozent.  Zwar seien die meisten dieser Kredite noch immer für Solaranlagen-Vorhaben vergeben worden (39 Prozent gegenüber 43 Prozent in 2013). Dennoch habe sich mit der jüngsten EEG-Reform, die seit August 2014 gilt, eine Verschiebung in Richtung Windkraftprojekte bemerkbar gemacht, erklärt die UmweltBank. Die zweithäufigsten bewilligten Kredite gab die UmweltBank mit 31,1 Prozent  2014 in Baufinanzierungen. Der Anteil der Kredite für Wind- und Wasserkraftprojekte stieg auf 25,2 Prozent nach 21,4 Prozent im Vorjahreszeitraum. Auf Biomasseprojekte, ökologische Landwirtschaft und sonstige Vorhaben entfielen unverändert 4,7 Prozent des Volumens.

Vorstand soll erweitert werden

Ein wichtiges Ziel für 2015 sei es, „die Führungsmannschaft deutlich zu verstärken“, erklärt die UmweltBank. „Nur mit genügend kompetenten Vorständen, Abteilungsleitern und Mitarbeitern können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp die Beweggründe zur Erweiterung des Gremiums.

Aktie langfristig im Aufwärtstrend

Nach einem guten Start in den heutigen Handelstag an der Deutschen Börse verlor die UmweltBank-Aktie zwischenzeitlich deutlich an Boden. Bis zum Mittag war dieser Kursverlust allerdings wieder weitgehend kompensiert. Um 13:19 Uhr notierte die Aktie bei 57,14 Euro. Gemessen am Vortagskurs ist das ein Rückgang um 1,5 Prozent. Im Vergleich zum Kurs vor einem Monat verbesserte sich die UmweltBank-Aktie um 11,7 Prozent. Und auf Jahressicht liegt der Anteilsschein 42,4 Prozent im Plus.

Wie die UmweltBank arbeitet lesen Sie hier. Lesen Sie auch dieses Portrait der UmweltBank (Link entfernt).

UmweltBank AG: ISIN DE0005570808 / WKN 557080

Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x