07.07.04

Umweltfinanz AG (6/04)

Die 1997 gegründete Umweltfinanz AG in Berlin gehört zu den erfahrenen Anbietern geschlossener Fonds aus den Bereichen Solar, Windkraft und Biomasse. Das Unternehmen hat seit Bestehen über 100 Millionen Euro Eigenkapital für Umweltfonds und andere ökologische Investmentformen bereit gestellt.
Für seine Internetseite www.umweltfondsvergleich.de hat der unabhängige Finanzdienstleister in den letzten Jahren mehr als 60 Fonds analysiert. Geprüft wird nach über 30 Kriterien auf Transparenz und Prognosesicherheit. Der interessierte Anleger findet einen mit gewachsenem Sachverstand geschaffenen Marktüberblick zu aktuellen Direktbeteiligungen im Umweltbereich.
ECOreporter.de sprach mit Jörg-Henning Frank, Vorstand der Umweltfinanz AG, über Qualitätsstandards bei Umweltfonds und die richtige Auswahl einer Fondsbeteiligung.


ECOreporter.de: Herr Frank, wie viele Beteiligungsangebote hat Ihr Haus bisher geprüft?
Jörg-Henning Frank: Allein in unserem Umweltfondsvergleich haben wir seit dem Jahr 2000 über 60 verschiedene Emissionen analysiert.

ECOreporter.de: Nach welchen Kriterien checken Sie die Angebote?
Frank: Wir bewerten die Fonds nach über 30 verschiedenen Kriterien, die sich aus unserer Erfahrung und der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Verbänden und Betreibern ergeben haben. Besonderes Gewicht legen wir auf den Informationsgehalt des Prospektes, Sicherheiten bei den Ertragserwartungen und vorsichtige Kalkulation der laufenden Kosten. Nicht zuletzt verfügen wir auch selbst über langjährige Erfahrung in der Betriebsführung von Windparks und haben einen tieferen Einblick in die Leistung von Gutachtern, Anlagenherstellern und Initiatoren.

ECOreporter.de: Bieten Sie auch Beteiligungen an Projekten in den Bereiche Biomasse, Wasserkraft oder anderen z.B. ökologische Wohn- und Gewerbeimmobilien?
Frank: Die Umweltfinanz ist spezialisiert auf ethisch-ökologische Kapitalanlagen. Selbstverständlich gehören dazu alle Formen der regenerativen Energieerzeugung wie Sonnenenergie, Biomasse, Biogas, Wasserkraft oder auch Geothermie. Weitere wichtige Bereiche sind die ökologische Land- und Forstwirtschaft und sicherlich auch Energiesparprojekte bei Immobilien und im produzierenden Gewerbe.

ECOreporter.de: Wie sieht nach all diesen Jahren Ihre Bilanz aus?
Frank: Umweltfonds müssen sich im Vergleich keineswegs verstecken. Wir bewerten insbesondere die Prognosesicherheit für den Anleger. Das heißt mit welcher Wahrscheinlichkeit die in den Prospekten dargestellten Renditen auch wirklich erwirtschaftet werden können. Natürlich gibt es da große Unterschiede zwischen einzelnen Fonds, aber insgesamt hat sich die Qualität der Beteiligungsangebote in den letzten Jahren immer weiter verbessert.

ECOreporter.de: Wie schlagen sich Umweltfonds im Vergleich zu anderen geschlossenen Fonds?
Frank: Unter dem Strich liegt die Ausschüttungsperformance von Windkraftfonds im Soll / Ist-Vergleich nach Immobilienfonds auf dem zweiten Platz - vor Schiffsbeteiligungen und Medienfonds. Die Leistungsbilanzen der Umweltfonds-Anbieter sind inzwischen überdurchschnittlich transparent und die wirtschaftlichen Ergebnisse nachvollziehbar. Aufgrund der zuletzt schwachen Windjahre liegen viele Windkraftfonds derzeit noch unter den Erwartungen. Wenn man die letzten 30 Jahre betrachtet, sind diese Schwankungen jedoch völlig normal. Es werden auch wieder überdurchschnittliche Jahre kommen, die deutlich bessere Ergebnisse zulassen.

ECOreporter.de: Wie hoch sind die Mindesteinlagen bei den Fonds (beispielhaft)?
Frank: Bei vielen geschlossenen Fonds werden Einlagen von 10.000 bis 20.000 Euro gefordert. Die Umweltfinanz hat sich schon immer für moderate Mindestbeteiligungen eingesetzt und schafft in der Regel Möglichkeiten, sich auch mit geringeren Summen zu beteiligen. Ein gutes Beispiel ist unser Dachfonds, der bereits ab 2.500 Euro eine breite Risikostreuung ermöglicht.

ECOreporter.de: Sie haben auf der Grundlage Ihres Ratings einen eigenen Dachfonds geschaffen. Wo sehen Sie die Vorteile für den Anleger?
Frank: Unser Dachfonds-Konzept eröffnet Anlegern die Möglichkeit, bereits ab einer geringen Beteiligungshöhe von 2.500 Euro an mehreren Windparks zu partizipieren und somit eine effiziente Risikostreuung zu erreichen. Die Branchenerfahrung aus dem Umweltfondsvergleich sichert die Qualität der Bewertung potentieller Zielfonds und ist damit die wesentliche Grundlage für das Dachfonds-Konzept. Mit Stand 31.12.2003 ist der Dachfonds bereits Beteiligungen an sieben Zielfonds eingegangen, weitere werden in diesem Jahr folgen. Die angestrebte Risikostreuung in bezug auf unterschiedliche Initiatoren, Anlagentypen, Standorte und Regionen konnte bei voller Einhaltung der Investitionskosten optimal realisiert werden.


Kontakt:

Umweltfinanz AG
10715 Berlin
Telefon: 030 / 889 20 7-0
Telefax: 030 / 889 20 7-10
Internet: www.umweltfinanz.de
www.umweltfondsvergleich.de
E-Mail: info@umweltfinanz.de

Vorstände:
Dirk Baude & Jörg-Henning Frank

Aufsichtsrat:
Alexander Winde, Vorsitzender und Mitbegründer
Hans-Jürgen Helbig, Stellvertreter, Rechtsanwalt & Notar
Volker Peters, Unternehmer

Eingetragen beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter HRB 83511

Bild: Jörg-Henning Frank
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