18.09.08 Nachhaltige Aktien , Meldungen

US-Möbelhersteller Herman Miller leidet unter schwacher Konjunktur

Erstmals seit vier Jahren hat der US-amerikanische Möbelhersteller Herman Miller für das abgeschlossene Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Wie das Unternehmen aus Zeeland im  Bundesstaat Michigan mitteilte, sank der Erlös im 1. Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 491,7 Millionen auf  471,9 Millionen Dollar. Das sei insbesondere auf die sinkende Nachfrage infolge des schwachen wirtschaftlichen Umfeldes in den Vereinigten Staaten zurück zu führen.
Entsprechend schwach fiel auch das Nettoeinkommen aus. Für das Quartal verbuchte Herman Miller mit 33,4 Millionen Dollar oder 60 Cents je Aktie einen Gewinn, der ein Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Dabei profitierte das Unternehmen noch davon, dass über sechs Millionen Aktien weniger im Handel sind als vor zwölf Monaten.

Auch für das 2. Quartal rechnet der Möbelhersteller mit einem Umsatzschwund. Statt der 505,9 Millionen Dollar Umsatz im Vorjahreszeitraum stellte er 490 Millionen bis 515 Millionen Dollar in Aussicht. Der Gewinn je Aktie werde statt der 67 Cents im Quartal des Vorjahres nur 59 bis 66 Cents betragen.

Hoffnung schöpft die Unternehmensführung aus den vollen Auftragsbüchern. Laut Hermann Miller lag der Auftragsbestand zum Ende des 1. Quartals mit 332,4 Millionen Dollar 19 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums.

Herman Miller Inc.: ISIN US6005441000 / WKN 863205

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