Blick auf eine Baustelle von First Solar in USA. Aktuell meldet der Konzern Fortschritte bei zwei US-Großvorhaben. / Foto: Unternehmen

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US-Projekte von First Solar Inc. machen Fortschritte

Zwei Bauvorhaben von First Solar haben entscheidende Fortschritte gemacht. Das meldet der Konzern aus Tempe in Arizona. Zum einen sei der Startschuss der Bauarbeiten für einen Freiflächensolarpark mit 250 Megawatt (MW) geplanter Leistungskapazität gefallen. Zum anderen sei der erste Bauabschnitt eines anderen Projekts mit 18 MW an das Stromnetz angeschlossen worden, hieß es. Das Besondere an der 18-MW-Anlage „Barilla“, die nun im Westen von Texas ans Netz ging: für das Solarkraftwerk wurde erstmals von First Solar kein langfristiger Stromabnahmevertrag mit einem Versorger abgeschlossen. Stattdessen werde der Strom direkt über die Strombörse vermarktet, erklärten die Amerikaner. So will sich First Solar zum einen vorbehalten, einen möglichst hohen Verkaufspreis zu erzielen, da keinem Versorger als möglichem Investor ein Preisabschlag für Projektrisiken eingeräumt werden muss. Zum anderen erzielt das Unternehmen Einnahmen mit dem Projekt, bevor es an einem Investor übergeben wird. Voll ausgebaut soll „Barilla“ über 30 MW  Kapazität verfügen, hieß es.

Unterdessen baut der Solarkonzern im Grenzgebiet der US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada eine mit 250 MW wesentlich größer dimensionierte Freiflächenanlage, die den ersten Spatenstich nun hinter sich hat. Dieses Projekt entwickelt First Solar nach eigenen Angaben für den Kraftwerksbetreiber NextEra Energy. Es entsteht knapp 65 Kilometer entfernt von Las Vegas. NextEra werde die Anlage über eine Tochtergesellschaft betreiben und habe bereits einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit dem Versorger Southern California Edison geschlossen, so der Konzern. Vollends in Betrieb gehen soll der Solarpark „Silver State South“ dann 2016, so die Amerikaner weiter. 
First Solar Inc.: ISIN US3364331070 / WKN A0LEKM
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