12.12.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

US-Projektierer Solar City legt Börsendebüt auf Eis

Das lang erwartete Börsendebüt des US-amerikanischen Solarprojektierers Solar City Corporation aus San Matheo in Californien ist vorerst geplatzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf involvierte Quellen. Demnach hat die Unternehmensspitze das aktuelle Marktklima nun doch als ungeeignet für das Debüt an der Technologiebörse Nasdaq eingestuft und den Börsengang (englisch: Initial Public Offering, kurz IPO) bis auf Weiteres verschoben. Ein offizielles Statement der auf Dachsolaranlagen spezialisierten SolarCity Corporation zu der Meldung gab es bislang nicht. Die Kalifornier hatten erst kürzlich ihre Ziele für das IPO unterhalb vorhergehender Ankündigungen konkretisiert. Insgesamt sollten demnach 10,1 Millionen Aktien zum Stückpreis zwischen 13 und 15 Dollar ausgegeben werden, um so 151 Millionen Dollar bei Anlegern einzuwerben (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete).

 
Insgesamt allerdings hat der US-Solarmarkt 2012 bislang einen Boom erlebt: Im dritten Quartal 2012 wurden 44 Prozent mehr Solaranlagen neu in Betrieb gegangen als im Vorjahreszeitraum. Die Neuinstallationen des Quartals kommen nach Berechnungen des US-Branchenverbandes Solar Energy Industries Association (SEIA) auf 684 Megawatt (MW) Stromproduktionskapazität. Damit sein allein auf rund einer Million US-amerikanischer Hausdecher bislang Photovoltaikanlagen mit 6.400 MW installiert. Und in den ersten neun Monaten 2012 hätten schon mehr neue Solaranlagen ihre Arbeit aufgenommen als in 2011 insgesamt, so SEIA Präsident Rhone Resch. Insgesamt rechnet sein Verband damit, dass in den USA bis zum Jahresende Photovoltaikkraftwerke mit 3.200 MW neu installiert werden.

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