19.02.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

US-Solarkonzern fürchtet Einbrüche durch Förderkürzung in Deutschland

Der US-Solarkonzern First Solar fürchtet deutliche Einbrüche durch die geplante Kürzung der Solarförderung in Deutschland. Der Photovoltaik-Riese verkauft derzeit nach eigenen Angaben die Hälfte seiner Produktion hierzulande. Nun geht in den USA die „German Angst“ um. Deshalb wagen die First Solar-Manager keine Prognose für das zweite Halbjahr, rechnen allerdings mit guten Geschäften in Deutschland im ersten Halbjahr.

Das US-Unternehmen meldet für 2009 einen Umsatzanstieg um 48 Prozent und ein wachsendes Ergebnis. Der Umsatz stieg von 1,246 auf 2,066 Milliarden Dollar und das Ergebnis von 348,3 auf 640,1 Millionen Dollar. 2010 will der Konzern sein starkes Wachstum fortsetzen. Erwartet werden 2,7 bis 2,9 Milliarden Umsatz. Pro Aktie sollen 6,05 bis 6,85 Dollar verdient werden, teilt das Unternehmen aus Arizona mit. 2009 waren es 7,53 Dollar pro Aktie, 2008 4,24 Dollar pro Aktie.

Im vierten Quartal 2009 wuchs der Umsatz von 433,7 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf 641,3 Millionen Dollar. Der Gewinn sank jedoch im vierten Quartal von 153,3 auf 141,6 Millionen Dollar.

Einschließlich des Projektes in Malaysia will der weltweit führende Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen in diesem Jahr 500 bis 550 Millionen Dollar investieren.

Die Aktie eröffnete heute in Frankfurt 5,53 Prozent schwächer mit 86,46 Euro. Vor einem Jahr betrug der Kurs 110 Euro.


First Solar Inc.: WKN A0LEKM / ISIN US3364331070
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