23.10.09 Erneuerbare Energie

US-Windkraft wächst weiter - Skepsis für das 4. Quartal

In den Vereinigten Staaten ist im 3. Quartal mehr Windkraftkapazität neu installiert worden als im 2. Quartal und im 3. Quartal des Vorjahres. Darauf weist der Us-Windkraftverband hin, die American Wind Energy Association (AWEA). Demnach wurden Windräder mit einer Gesamtleistung von 1,65 Gigawatt (GW) neu aufgestellt. In den ersten neun Monaten sei damit die Gesamtkapazität des US-Windmarktes um über 5,8 GW auf insgesamt knapp 37 GW angewachsen.

Skeptisch äußerte sich der Verband für das 4. Quartal. Hier werden nach seiner Prognose weniger Anlagen aufgestellt als im Vorjahreszeitraum. Derzeit befänden sich Windkraftprojekte mit einer Gesamtleistung von rund fünf GW im Bau und damit 38 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die AWEA geht davon aus, dass 2009 insgesamt sechs bis sieben GW neu aufgestellt werden nach 6,6 GW in 2008. Der Windmarkt leide weiterhin unter den Folgen der Finanzkrise. Die verbesserte Förderung von Windkraftprojekten werde sich voll erst 2010 auswirken.

Weiterhin ist Texas der US-Bundeststaat mit der meisten Windkraftkapazität. Sie wurde der AWEA zufolge im 3. Quartal um 436 Megawatt (MW) auf knapp 8,8 GW ausgebaut. Damit lag Texas bei der neu installierten Kapazität im 3. Quartal ebenfalls an der Spitze. Rang 2 nahm hier Oregon ein, wo die Kapazitäten um 251 MW auf zusammen 1,7 GW anstiegen. Damit stieg Oregon auf Rang 5 unter den Bundesstaaten mit der meisten Windkraftkapazität auf. Ferner gehören zu den fünf Bundesstaaten mit der höchsten Windkraftleistung Iowa mit 3 GW, Kalifornien mit 2,8 GW und Minnesota mit 1,8 GW.

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