14.06.10 Erneuerbare Energie

US-Windkraftmarkt lahmt - noch keine Wende in Sicht

Die Nachfrage nach neuen Windkraftanlagen in den USA lahmt. Im ersten Quartal 2010 gingen lediglich 540 Megawatt ans Netz. Im Vorjahresquartal waren es mit 2.800 Megawatt mehr als fünf Mal so viel. Analysten erwarten für das gesamte Jahr 40 bis 60 Prozent weniger Investitionen in Windkraft.

Einer der Gründe ist der konjunkturbedingte geringere Strombedarf. Ein weiterer ist der massiv gesunkene Erdgaspreis. Hier müssen bis zum 65 Prozent weniger gezahlt werden. Das verringert die Attraktkivität von Windkraftprojekten. Schließlich beklagen Investoren fehlende Langzeitziele der Regierung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Derzeit gibt es allerdings einen Preisverfall bei Windturbinen. Nach Ansicht von Marktbeobachtern ist es lediglich eine Frage der Zeit, wenn US-Investoren wieder Anlagen kaufen. In diesem Jahr wird die große Wende aber noch nicht erwartet.

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