07.06.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

US-Windkraftzulieferer AMSC verringert Verluste

Eine tiefrote Bilanz für das Gesamtjahr und das vierte Quartal hat der US-amerikanische Windkraftzulieferer American Superconductor (AMSC) aus Devens in Massachusetts vorgelegt. Der   Gesamtjahersumsatz brach um 73 Prozent von 286,6 auf 76,5 Millionen Dollar ein. Der langwierige Streit mit dem chinesischen Windradhersteller Sinovel habe die Umsatzeinbuße mitverursacht, hieß es. Bei dem andauernden Rechtsstreit mit dem Windradhersteller aus Peking wirft AMSC seinem ehemaligen Kunden vor, 2010 mehrere Rechnungen nicht bezahlt zu haben und geistiges Eigentum von der Amerikaner gestohlen zu haben.

Trotz des Umsatzeinbruchs gelang es AMSC den Nettoverlust im Gesamtjahr um 26,6 Prozent auf 136,6 Millionen Dollar zu drücken. Dies dürfte auch mit dem harten Restrukturierungsprogramm zu  tun haben, das AMSC eingeleitet hatte. Teil dessen waren auch massive Entlassungen gewesen (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete). Der Nettoverlust je Aktie sank von 3,95 auf 2,69 Dollar.

Auch für dass vierte Quartal 2011 verbuchte AMSC ein Defizit. Der Nettoverlust verringerte sich im Vergleich zu Vorjahreszeitraum allerdings drastisch. Nach 185 Millionen Dollar Nettoverlust im letzten Berichtsabschnitt des Vorjahres schlugen in aktuellen vierten Quartal noch 21,2 Millionen Dollar Nettoverlust zu Buche. Der Nettoverlust je Aktie schmolz von 3,67 auf 0,42 Dollar ein. Das Ergebnis im Vorjahresquartal war durch einmalige Abschreibungen von insgesamt 155 Millionen Dollar belastet gewesen. Rechnet man diese heraus, dann bleiben für das Vorjahresquartal 30 Millionen Dollar Nettoverlust, knapp 29 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011. Der Quartalsumsatz hat sich auf Jahressicht mehr als halbiert. Er fiel um 109 Prozent von 59.8 auf 28,6 Millionen Dollar.

American Superconductor Corp. (AMSC): ISIN US0301111086 / WKN 889844
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x