Der schwedische Energieversorger Vattenfall setzt der Konzern beim Bau von drei Offshore-Windprojekten auf Technik von Siemens Gamesa. Im Bild eine Windkraftanlage des deutsch-spanischen Herstellers. / Foto: Unternehmen

28.11.17 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Vattenfall-Order pusht die Aktie von Siemens Gamesa

Energiekonzern Vattenfall hat bei dem deutsch-spanischen Hersteller Siemens Gamesa 113 Windräder geordert. Im Tradegate-Handel legte die Aktie von Siemens Gamesa bis zum Mittag mehr als 6 Prozent zu.

Die bestellten Anlagen werden in drei Offshore-Windparks in der Nordsee und der Ostsee installiert. Sie bringen dann eine Gesamtleistung von 950 Megawatt (MW), wie Vattenfall mitteilte. Das entspricht ungefähr einem konventionellen Kraftwerk. Allein 72 Windräder mit 600 MW entfallen auf das Projekt Kriegers Flak in der dänischen Ostsee. Nach der Fertigstellung wäre Krigers Flak der größte Ostsee-Windpark überhaupt.

Vattenfall setzt verstärkt auf Windenergie

Insgesamt investiere der schwedische Energiekonzern rund 1,7 Milliarden Euro in den Bau der Windparks, hieß es. Die Windparks sollen bis 2022 in Betrieb gehen. Vattenfall will aus fossiler Energie aussteigen und setzt deshalb auf den Ausbau der Windenergie.

Wind-Aktie kann wieder Boden gut machen

Seit Jahresbeginn hat sich der Aktienkurs von Siemens Gamesa mehr als halbiert. Heute ging es im Tradegate-Handel wieder etwas aufwärts: Über 6 Prozent legt die Aktie gegenüber dem Vortag zu, sie kostete 9,8 Euro um 12:52 Uhr (Stand: 28.11.).

Siemens Gamesa ist ein Zusammenschluss aus der Windenergie-Sparte von Siemens mit dem spanischen Unternehmen Gamesa.  Hinter dem Windkraftanlagenbauer liegt ein schwieriges Geschäftsjahr - er plant einen umfangreichen Stellenabbau.

Siemens Gamesa Renewable Energy SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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