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Verbio AG: Roggenabbauverträge mit Landwirten
Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.
Leipzig/Zörbig – Für die zwischen den Landesbauernverbänden Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und der VERBIO Vereinigte BioEnergie AG 2010 geschlossene Rahmenvereinbarung zum Ethanol-Roggenanbau zahlt VERBIO den Landwirten bis zum 15. Mai 2011 den vertraglich vereinbarten Zuschlag in Höhe von Euro 25,30 je Tonne Roggen aus. Mit diesem Ethanolzuschlag, der den Rohstofflieferanten zusätzlich zum Basispreis gewährt wird, partizipieren die Landwirte direkt an der positiven Preisentwicklung von Bioethanol in den letzten Monaten.
Die Auszahlung des Ethanolzuschlags ist das Ergebnis der Sitzung des Fachbeirats Ethanol, der am 28. April 2011 tagte. Daneben vereinbarten die darin vertretenden (drei) Landesbauernverbände und VERBIO auch neue Rahmenbedingungen für den Roggenanbau der Ernte 2011. Die Roggenanbauverträge 2010 trafen bei den Landwirten auf sehr große Resonanz und wurden zu 99 Prozent erfüllt. Insbesondere die Situation nach der Ernte 2009 mit niedrigen Preisen und einem ungewissen Roggenabsatz als auch die schlechte Ernte 2010 haben gezeigt, dass die Verträge für die Landwirte neben der vorrangigen Lebensmittelproduktion ein sehr wichtiges wirtschaftliches Standbein sind.
„Die Anbauverträge sind nicht nur eine Absatzgarantie, sie geben den Landwirten die Chance vor allem minderwertige Getreidequalitäten, die nicht als Nahrungs- oder Futtermittel geeignet sind, an VERBIO abzuliefern.“ erläutert Claus Sauter, Vorstandsvorsitzender der VERBIO AG. „Kein Landwirt erntet ausschließlich Brotgetreide. Die Aussage, dass die Bioethanolproduktion das Brot teuer macht, ist deshalb nicht richtig, weil gerade die schlechten Qualitäten gar nicht in die Getreidemühlen wandern. Mit diesen Erfahrungen haben wir uns entschieden, auch für die Ernte 2011 Roggenanbauverträge anzubieten.“
Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Landesbauernverbands e.V., ergänzt dazu: „Gerade die Ernte 2010 zeigte, wie wichtig es für einen Landwirt ist, auf alle Situationen vorbereitet zu sein. Für Ernährungszwecke ungeeignetes Getreide hat einen nicht zu nterschätzenden Wert als Rohstoff für die Ethanolerzeugung. Deshalb begrüßen wir die Einigung mit der VERBIO AG zur Fortführung der Anbauverträge für die Roggenernte 2011. Gerade für unsere Roggenanbaubetriebe kann dieser Vertrag eine sinnvolle Ergänzung der Liquiditätsplanung sein.“
Die Konditionen der neuen Anbauverträge orientieren sich an den aktuellen Marktbedingungen und bilden somit eine verlässliche Basis für beide ertragsseiten. Darüber hinaus erhalten die Landwirte auch weiterhin einen Stärkebonus sowie einen Bonus für die Einhaltung der seit 2011 gesetzlich geforderten Nachhaltigkeitskriterien beim Anbau der Rohstoffe für die Biokraftstoffproduktion. Die Abwicklung der Ethanol-Roggenverträge erfolgt durch die Märka GmbH, einer Tochter der VERBIO. Als Partner der Landwirtschaft ist die Märka GmbH mit den Landwirten in den Roggenanbauregionen stark verbunden und liefert seit mehreren Jahren Rohstoffe für die Biokraftstoffindustrie.
Informationen zur VERBIO Vereinigte BioEnergie AG (VERBIO)
Die VERBIO ist einer der führenden, konzernunabhängigen Hersteller und Anbieter von Biokraftstoffen und zugleich der einzige großindustrielle Produzent von Biodiesel, Bioethanol als auch Biogas in Europa. Die Nominalkapazität beträgt rund 450.000 Tonnen Biodiesel, 300.000 Tonnen Bioethanol und 500 Gigawattstunden Biogas pro Jahr. Das Unternehmen setzt zur Herstellung seiner hocheffizienten Kraftstoffe selbst entwickelte, energiesparende Produktionsprozesse und innovative Technologien ein. Die Biokraftstoffe von VERBIO erreichen CO2-Reduktionen bis zu 90% gegenüber Benzin oder Diesel.
VERBIO liefert seine Produkte direkt an die europäischen Mineralölkonzerne, Mineralölhandelsgesellschaften, freie Tankstellen, Speditionen, Stadtwerke und Fahrzeugflotten. Darüber hinaus vertreibt die VERBIO hochwertiges Pharmaglyzerin für die Konsumgüter- und Kosmetikindustrie (Glyzerin entsteht als Nebenprodukt bei der Biodieselherstellung). Innerhalb des Konzerns agiert die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG als Management-Holding. Das operative Geschäft betreiben die Tochtergesellschaften VERBIO Diesel Bitterfeld GmbH & Co. KG, VERBIO Diesel Schwedt GmbH & Co. KG, VERBIO Ethanol Schwedt GmbH & Co. KG, VERBIO Ethanol Zörbig GmbH & Co. KG und die Märka GmbH. Die VERBIO-Aktie (ISIN
DE000A0JL9W6 / WKN A0JL9W) ist seit Oktober 2006 im Prime Standard der FrankfurterWertpapierbörse notiert.
Kontakt
VERBIO Vereinigte BioEnergie AG
Frank Strümpfel
Public Relations
Augustusplatz 9, 04109 Leipzig
Tel.: +49 (0) 341 30 85 30 63
Fax: +49 (0) 341 30 85 30 9
E-Mail: [email protected]
Leipzig/Zörbig – Für die zwischen den Landesbauernverbänden Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und der VERBIO Vereinigte BioEnergie AG 2010 geschlossene Rahmenvereinbarung zum Ethanol-Roggenanbau zahlt VERBIO den Landwirten bis zum 15. Mai 2011 den vertraglich vereinbarten Zuschlag in Höhe von Euro 25,30 je Tonne Roggen aus. Mit diesem Ethanolzuschlag, der den Rohstofflieferanten zusätzlich zum Basispreis gewährt wird, partizipieren die Landwirte direkt an der positiven Preisentwicklung von Bioethanol in den letzten Monaten.
Die Auszahlung des Ethanolzuschlags ist das Ergebnis der Sitzung des Fachbeirats Ethanol, der am 28. April 2011 tagte. Daneben vereinbarten die darin vertretenden (drei) Landesbauernverbände und VERBIO auch neue Rahmenbedingungen für den Roggenanbau der Ernte 2011. Die Roggenanbauverträge 2010 trafen bei den Landwirten auf sehr große Resonanz und wurden zu 99 Prozent erfüllt. Insbesondere die Situation nach der Ernte 2009 mit niedrigen Preisen und einem ungewissen Roggenabsatz als auch die schlechte Ernte 2010 haben gezeigt, dass die Verträge für die Landwirte neben der vorrangigen Lebensmittelproduktion ein sehr wichtiges wirtschaftliches Standbein sind.
„Die Anbauverträge sind nicht nur eine Absatzgarantie, sie geben den Landwirten die Chance vor allem minderwertige Getreidequalitäten, die nicht als Nahrungs- oder Futtermittel geeignet sind, an VERBIO abzuliefern.“ erläutert Claus Sauter, Vorstandsvorsitzender der VERBIO AG. „Kein Landwirt erntet ausschließlich Brotgetreide. Die Aussage, dass die Bioethanolproduktion das Brot teuer macht, ist deshalb nicht richtig, weil gerade die schlechten Qualitäten gar nicht in die Getreidemühlen wandern. Mit diesen Erfahrungen haben wir uns entschieden, auch für die Ernte 2011 Roggenanbauverträge anzubieten.“
Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Landesbauernverbands e.V., ergänzt dazu: „Gerade die Ernte 2010 zeigte, wie wichtig es für einen Landwirt ist, auf alle Situationen vorbereitet zu sein. Für Ernährungszwecke ungeeignetes Getreide hat einen nicht zu nterschätzenden Wert als Rohstoff für die Ethanolerzeugung. Deshalb begrüßen wir die Einigung mit der VERBIO AG zur Fortführung der Anbauverträge für die Roggenernte 2011. Gerade für unsere Roggenanbaubetriebe kann dieser Vertrag eine sinnvolle Ergänzung der Liquiditätsplanung sein.“
Die Konditionen der neuen Anbauverträge orientieren sich an den aktuellen Marktbedingungen und bilden somit eine verlässliche Basis für beide ertragsseiten. Darüber hinaus erhalten die Landwirte auch weiterhin einen Stärkebonus sowie einen Bonus für die Einhaltung der seit 2011 gesetzlich geforderten Nachhaltigkeitskriterien beim Anbau der Rohstoffe für die Biokraftstoffproduktion. Die Abwicklung der Ethanol-Roggenverträge erfolgt durch die Märka GmbH, einer Tochter der VERBIO. Als Partner der Landwirtschaft ist die Märka GmbH mit den Landwirten in den Roggenanbauregionen stark verbunden und liefert seit mehreren Jahren Rohstoffe für die Biokraftstoffindustrie.
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Die VERBIO ist einer der führenden, konzernunabhängigen Hersteller und Anbieter von Biokraftstoffen und zugleich der einzige großindustrielle Produzent von Biodiesel, Bioethanol als auch Biogas in Europa. Die Nominalkapazität beträgt rund 450.000 Tonnen Biodiesel, 300.000 Tonnen Bioethanol und 500 Gigawattstunden Biogas pro Jahr. Das Unternehmen setzt zur Herstellung seiner hocheffizienten Kraftstoffe selbst entwickelte, energiesparende Produktionsprozesse und innovative Technologien ein. Die Biokraftstoffe von VERBIO erreichen CO2-Reduktionen bis zu 90% gegenüber Benzin oder Diesel.
VERBIO liefert seine Produkte direkt an die europäischen Mineralölkonzerne, Mineralölhandelsgesellschaften, freie Tankstellen, Speditionen, Stadtwerke und Fahrzeugflotten. Darüber hinaus vertreibt die VERBIO hochwertiges Pharmaglyzerin für die Konsumgüter- und Kosmetikindustrie (Glyzerin entsteht als Nebenprodukt bei der Biodieselherstellung). Innerhalb des Konzerns agiert die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG als Management-Holding. Das operative Geschäft betreiben die Tochtergesellschaften VERBIO Diesel Bitterfeld GmbH & Co. KG, VERBIO Diesel Schwedt GmbH & Co. KG, VERBIO Ethanol Schwedt GmbH & Co. KG, VERBIO Ethanol Zörbig GmbH & Co. KG und die Märka GmbH. Die VERBIO-Aktie (ISIN
DE000A0JL9W6 / WKN A0JL9W) ist seit Oktober 2006 im Prime Standard der FrankfurterWertpapierbörse notiert.
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