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Verbio-Aktie wegen Iran-Krieg unter Druck – was ECOreporter jetzt rät
Die USA und der Iran haben sich offenbar auf ein Friedensabkommen geeinigt, der Krieg im Nahen Osten könnte beendet sein. Während die Börsen insgesamt positiv reagieren, geht es für die zuletzt stark schwankende Aktie des Leipziger Biokraftstoffherstellers Verbio abwärts.
Im Zuge des Kriegs mit den USA und Israel hatte der Iran die Seestraße von Hormus blockiert. Das sorgte für steigende Ölpreise – vor Kriegsbeginn wurde etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls über die Wasserstraße transportiert. Zeichen der Entspannung und dann erneute Eskalationen des Krieges hatten die Ölpreise in den letzten Wochen stark schwanken lassen.
Verbio profitiert von hohen Ölpreisen
Ebenso schwankte auch der Verbio-Kurs: Stiegen die Ölpreise, legte die Aktie zu, sanken die Preise, verlor sie wieder. Verbio profitiert von hohen Ölpreisen, da mit diesen auch die Benzinpreise anziehen. Autofahrerinnen und -fahrer tankten in den letzten Monaten verstärkt E10 statt des noch teureren Superbenzins. Verbio produziert unter anderem Bioethanol, das herkömmlichem Benzin beigemischt wird, um E10 zu erzeugen.
Nun haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen geeinigt, das den Auftakt für weitere Friedensverhandlungen darstellen soll. Über den konkreten Inhalt ist noch nicht viel bekannt – ein Kernpunkt soll neben dem endgültigen Ende sämtlicher Militäroperationen an allen Fronten aber eine Öffnung der Straße von Hormus sein. Die Ölpreise gaben deshalb am heutigen Montag nach.
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