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Verbio kehrt in die Gewinnzone zurück
Der Leipziger Biokraftstoffhersteller Verbio hat im Geschäftsjahr 2025/26 deutlich mehr Umsatz erzielt und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Geholfen haben dem Unternehmen unter anderem höhere Preise für sogenannte THG-Quoten und eine bessere Auslastung seiner Anlagen in Nordamerika.
Verbio steigerte den Umsatz im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr um 18,5 Prozent zum Vorjahr auf 1,9 Milliarden Euro. Vor allem aber konnte das Unternehmen höhere Verkaufspreise durchsetzen und höhere Margen erzielen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vervielfachte sich von 14,2 auf 194 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Verbio 63,9 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Nettoverlust von 137,9 Millionen Euro angefallen war.
Politische Rahmenbedingungen verbessern sich
Verbio verdient sein Geld vor allem mit drei Biokraftstoffen: Biodiesel, Bioethanol und Biomethan. Biodiesel wird herkömmlichem Diesel beigemischt, Bioethanol vor allem Benzin – etwa für E10. Biomethan entsteht bei Verbio unter anderem aus landwirtschaftlichen Reststoffen und kann beispielsweise als Kraftstoff oder als Ersatz für fossiles Erdgas eingesetzt werden.
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