07.07.16 Finanzdienstleister

Versicherungsgruppe Barmenia wirtschaftet klimaneutral

Die Barmenia aus Wuppertal zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Nach ihren Angaben sind die Hauptverwaltungen der Barmenia klimaneutral. Mit dem Partner myclimate seien die nicht vermeidbaren Emissionen durch ein internationales Klimaschutzprojekt ausgeglichen worden, teilte der Versicherungskonzern mit.

Die Barmenia ermittelt demnach Emissionen, die durch Verbrauch von Energie, Wasser und Papier, den Geschäftsreiseverkehr, die Entsorgung von Abfällen sowie durch den Verlust von Kühl- und Löschmittel am Standort Barmenia-Allee 1 in Wuppertal entstehen. Dazu Martin Risse, Vorstandsmitglied und Leiter des Umweltmanagementteams der Barmenia: "Seit Ende 2010 verfolgen wir das Ziel CO2-Neutralität. Vor der Kompensation stand aber für uns die Vermeidung von schädlichen Treibhausgasen an erster Stelle. Dies ist uns gelungen. Jährlich konnten wir 4.000 Tonnen CO2 einsparen. Den Rest von 2.252 Tonnen CO2 für das Jahr 2015 haben wir jetzt kompensiert. Erfreulich ist auch, dass alle Verbräuche gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden konnten."

Die Barmenia hat für den Ausgleich der Emissionen Emissionsscheine von zertifizierten Klimaschutzprojekten (Goldstandard und Verified Carbon Standard) des Projektentwicklers myclimate erworben, die neben ökologischen auch soziale und wirtschaftliche Kriterien erfüllen. Die Versicherungsgruppe unterstützt so nach eigener Darstellung ein Projekt in Kenia. Hier würden rund 1.300 Haushalte am Kakamega Regenwald mit effizienten Kochern ausgetattet, wodurch weniger Holz verbraucht und verbrannt werde, wovon das Klima profitiere. Durch die geringere Rauchentwicklung in den Häusern werde auch die Gesundheit der Familien verbessert.
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