Nordex macht einen Großteil seines Umsatzes in in Europa und Afrika (MENA-Region). / Quelle: Unternehmen

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Vertriebserfolg in Frankreich für Windradhersteller Nordex

Beim Bau eines Windparks in Frankreich soll Technik des Hamburger Herstellers Nordex SE zum Einsatz kommen. Der französische Projektentwickler VSB Energies Nouvelles bestellte nun sieben Windräder vom Typ N117/2400 MW bei Nordex. Diese Anlagen mit 16,8 Megawatt (MW) Gesamtleistungskapazität sollen im Département Cher im Zentrum des Landes errichtet werden, teilt Nordex mit. Der Windpark “Lazenay“ werde nach seiner Fertigstellung Anfang 2015 voraussichtlich dazu in der Lage sein, jährlich 44,5 Gigawattstunden Strom zu erzeugen, hieß es. Der geschlossene Vertrag umfasse auch eine Vereinbarung darüber, dass Nordex 15 Jahre lang Service für den Windpark leiste. „Zudem beabsichtigen die beiden Partner in den nächsten Monaten, weitere Windparkprojekte miteinander umzusetzen“, so die Hamburger weiter.

Das Gesetz, das in Frankreich die Einspeisevergütung für Windstrom regelt, wird derzeit neu auf den Weg gebracht (ECOreporter.de  berichtete). Im Zuge dessen gibt es Überlegungen, den aktuellen Einspeisetarif zu senken. Emmanuel Macqueron, Vorstandsvorsitzender der VSB Energies Nouvelles erklärt vor diesem Hintergrund: „Auch bei einer Änderung der Vergütungsstruktur können wir Dank der hohen Effizienz der Turbinen Schwachwindstanddorte wirtschaftlich betreiben. Es ist unser erster Vertrag mit Nordex und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“


Die Nordex-Aktie hält den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen.  
Heute bis 11:16 Uhr legte ihr Kurs 0,4 Prozent zu und erreichte 13,57 Euro. Damit ist der Anteilsschein knapp 35 Prozent teurer als vor vier Wochen und liegt 132 Prozent über dem Wert von vor einem Jahr.
Nordex SE: ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655
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