Windräder von Gamesa sind in Lateinamerika gefragt. / Bildquelle: Unternehmen

05.12.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Vertriebserfolge für Windturbinenbauer Gamesa

Die spanische Gamesa soll in Brasilien fünf weitere Windparks mit Anlagen ausstatten. Das meldet das Unternehmen aus dem Baskenland, das eigenen Angaben zufolge mit einem Auftragsvolumen von 1.000 Megawatt (MW) bereits der führende Windkraftanlagenhersteller des Landes ist. Demanch hat der Projektierer Gestamp Wind Gamesa damit beauftragt, dessen Projekte Santana I (20 MW), Santana II und III (je 30 MW), Lanchinha (28 MW) und Pelado (20 MW) mit Windrädern zu beliefern. Die Order im Gesamtumfang von 128 MW soll im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt werden. Zudem hat Gestamp Wind die Spanier damit beauftragt, die bestellten Windräder für einen Zeitraum von zehn Jahren zu betreiben.

Gamesa setzt stark auf den Windmarkt in Lateinamerika und konnte so zuletzt den Nachfrageeinbruch in den Absatzmärkten USA und China ausgleichen. Laut der Zwischenbilanz für die ersten neun Monate des laufenden Jahres hat der Windkraftkonzern 51 Prozent der Erlöse in Lateinamerika erwirtschaftet. In der Region drehen sich mittlerweile Windräder von Gamesa mit einer Gesamtkapazität von 1.700 MW. Davon entfallen 394 MW auf Anlagen, die die Spanier in Brasilien errichtet haben. Dort verfügt das Unternehmen auch über Produktionsstätten vor Ort.

Gestamp Wind ist eine Tochtergesellschaft von Gestamp Renewables und ist als Windkraftprojektierer auch in Nordamerika, Südafrika und Europa aktiv. In der Türkei soll Gamesa für diese Kundin jetzt auch die Windfarm Adares in der Nähe von Izmir mit Anlagen bestücken. Wie die Spanier bekanntgaben, wurden hierfür Windräder mit einer Kapazität von zehn MW bestellt. Die Auslieferung sei für die zweite Jahreshälfte 2014 vorgesehen.

Gamesa Corp. Tecnologica: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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