10.02.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Vestas meldet trotz schwacher Auftragslage für 2009 ein Rekordergebnis

Deutlich weniger Bestellungen als im Vorjahr hat der im dänischen Randers ansässige Windturbinenbauer Vestas im Geschäftsjahr 2009 erhalten. Wie der weltweit führende Hersteller von Windturbinen heute bekannt gab, hat sich das Volumen der Bestellungen von über 6.000 Megawatt (MW) auf knapp 3.100 MW nahezu halbiert. Das Unternehmen erklärt diese Entwicklung mit Auswirkungen der Wirtschaftskrise und der erschwerten Finanzierung von Großprojekten.

Der Umsatz kletterte zwar um zehn Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Aufgrund der schwachen  Entwicklung bei den Aufträgen kappt Vestas aber die Umsatzprognose für 2010 deutlich, von bis zu 8 Milliarden Euro auf 7 Milliarden Euro. Es sei davon auszugehen, dass sich ein Großteil der Bestellungen in das 2. Habjahr verschiebe und daher die Gewinnmarge geringer ausfalle als bislang angenommen. Die Prognose für die EBIT-Marge reduzieren die Dänen von 12 auf 10 bis 11 Prozent.

Wie ferner mitgeteilt wird, kletterte die Marge 2009 um 1,8 Prozent auf 12,9 Prozent. Im vergangenen Jahr sei ein Rekordergebnis erzielt worden. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei um 28 Prozent auf 856 Millionen Euro gestiegen.

Trotz der Skepsis für das 1. Halbjahr 2010 rechnet Vestas mit einem Anstieg der Bestellungen im Gesamtjahr auf von 8.000 bis 9.000 MW.

Vestas Wind Systems: ISIN: DK0010268606 / WKN: 913769

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