Vor allem der Ausbau der Windkraft hat die Bedeutung der Erneuerabren Energien für die deutsche Energieversorgung gestärkt. Im Bild Arbeiten an einem Windpark der ABO Wind AG. / Foto: Unternehmen

  Erneuerbare Energie

Wachstum der Erneuerbaren Energien in Deutschland

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch ist in Deutschland weiter gestiegen. Das geht aus vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) hervor. Dagegen ist der Kohlestromverbrauch um rund zwei Prozent gesunken. Aber noch immer dominieren fossile Brennstoffe den deutschen Energiemix.

Windenergie, Wasserkraft, Photovoltaik und Co. steuerten im ersten Halbjahr 13,0 Prozent zum gesamten Energieverbrauch bei. Die Erneuerbaren Energien erreichten der AGEB zufolge gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von 2,8 Prozent. Die Windenergie legte dabei mit 8 Prozent am stärksten zu und glich den Rückgang bei der Photovoltaik von vier Prozent mehr als aus. Für die Bioenergie verzeichnete die AGEB ein Plus von 2 Prozent.

Insgesamt erhöhte sich der Energieverbrauch in Deutschland hat sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das erklärt die AGEB vor allem mit der im Vergleich kühleren Witterung zum Jahresbeginn. Nach ihren Angaben ist der Anteil der Atomkraft an der Energieversorgung auf 6,5 Prozent geschrumpft und damit nur noch halb so groß wie der Anteil der Erneuerbaren Energien. Den größten Anteil am deutschen Strommix haben aber weiterhin Mineralöl mit 33,1 Prozent, Erdgas mit 23,5 Prozent sowie Stein- und Braunkohle mit zusammen  23,4 Prozent.
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x