09.12.11

Wacker Chemie AG: Wafer-Produktion in Japan vor Schließung

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.



- Produktion von 200-Millimeter-Siliciumwafern und Siliciumkristallen in Japan soll Mitte des Jahres 2012 geschlossen werden

- Übertragung der Produktionsvolumina an die Standorte Singapur und Portland (Oregon, USA) steigert dort die Anlagenauslastung und verbessert so die Fixkostenabdeckung

- Siltronic-Vorstandschef von Plotho: "Unser Ziel ist es, die Werksschließung so sozialverträglich wie möglich umzusetzen"

München  - Siltronic, die Halbleitertochter der Wacker Chemie AG, will ihre Produktionskapazitäten für 200-mm-Wafer straffen und plant aus diesem Grund, ihren japanischen Produktionsstandort Hikari zur Mitte des Jahres 2012 zu schließen. Das gab der Münchner Chemiekonzern heute bekannt. Die Produktions¬volumina des Werks Hikari sollen auf die bestehenden Siltronic-Standorte für 200-Millimeter-Wafer in Singapur und Portland (Oregon, USA) übertragen werden und dort auf diese Weise die Auslastung optimieren. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Werksschließung fallen Aufwendungen von voraussichtlich etwa 70 Mio. EUR an, von denen rund 45 Mio. EUR liquiditätswirksam sind. Diese Aufwendungen waren in der bisherigen Prognose des WACKER-Konzerns zum Ergebnis des Geschäftsjahres 2011, die ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in etwa auf dem Niveau des Vorjahres in Aussicht stellte, nicht enthalten. Siltronic produziert am Standort Hikari Wafer für die Halbleiterindustrie sowie Siliciumeinkristalle und beschäftigt dort derzeit rund 500 Mitarbeiter. Um ihre japanischen Kunden optimal betreuen zu können, wird Siltronic auch in Zukunft in Japan mit einer eigenen Vertriebsorganisation und Anwendungstechnik vertreten sein.

Mit der Schließung des Standortes Hikari setzt Siltronic ihre bereits erfolgreich durchgeführten Strukturverbesserungen weiter fort und passt ihre Kapazitäten der Marktnachfrage an. Im Rahmen der vor zwei Jahren festgelegten Leitstandort-Strategie nutzt Siltronic die Möglichkeit, die Herstellung von Siliciumwafern nach einzelnen Durchmessern auf einzelne Standorte zu konzentrieren, um auf Marktveränderungen flexibel reagieren zu können. Mit der Schließung von Hikari optimiert Siltronic die Auslastung ihrer Produktionsanlagen für 200-Millimeter-Wafer, erreicht eine höhere Fixkostenabdeckung bei der Herstellung von Scheiben dieses Durchmessers, erzielt Skaleneffekte und verbessert dadurch nachhaltig ihre Kostenposition.

"Unser Ziel ist es, die Werksschließung so sozialverträglich wie möglich umzusetzen", sagte Dr. Christoph von Plotho, Vorstands¬vorsitzender von Siltronic. So sei unter anderem geplant, den Mitarbeitern Abfindungsregelungen anzubieten und sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz bei anderen Arbeitgebern zu unterstützen. "Gleichzeitig arbeiten wir mit hoher Priorität daran, die Ergebnisverbesserungen aus dieser Maßnahme so schnell wie möglich wirksam werden zu lassen", so von Plotho weiter.

Über Siltronic Siltronic ist einer der Weltmarktführer für Wafer aus Reinstsilicium und Partner vieler führender Chiphersteller. Die Halbleitertochter der Wacker Chemie AG entwickelt und produziert Wafer mit Durchmessern bis zu 300 Millimeter an Standorten in Europa, Asien und USA. Siliciumwafer sind die Grundlage der modernen Mikro- und Nanoelektronik. Elektronische Bauelemente aus Silicium kommen zum Beispiel in Computern, Smartphones, Flachdisplays, Navigationssystemen, Motorsteuerungen und vielen anderen Anwendungen zum Einsatz.

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.

Rückfragehinweis: Christof Bachmair

Presse und Information

Tel.: +49 (0)89 6279 1830

E-Mail: christof.bachmair@wacker.com

Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 D-81737 München Telefon: +49 (0) 89 6279 01 FAX: +49 (0) 89 6279 1770 Email: info@wacker.com WWW: http://www.wacker.com Branche: Chemie ISIN: DE000WCH8881 Indizes: MDAX, CDAX, Prime All Share Börsen: Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt, Freiverkehr: Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Hannover, München, Regulierter Markt: Berlin



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