Wacker Chemie will seine Produktion für Bindemittel ausbauen. / Foto: Unternehmen

28.09.17 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Wacker Chemie: Neue Produktionsanlage in Südkorea

Der Münchener Chemiekonzern Wacker Chemie erweitert seine bestehenden Produktionsanlagen für Bindemittel. Die neue Anlage hat eine Gesamtkapazität von 80.000 Tonnen pro Jahr.


Die Anlage für polymere Bindemittel (Polymere sind chemische Stoffe aus Molekülen) soll am südkoreanischen Standort Ulsan entstehen. Die Anlage ist ein sogenannter Sprühtrockner für Dispersionspulver. Dispersionspulver ist ein heterogenes, also andersartiges, Gemisch aus mindestens zwei Stoffen.

Weitere Produktionsstädte für Dispersionen

Darüber hinaus plant Wacker Chemie eine zusätzliche Anlage für Dispersionen auf Basis des Copolymer Vinylacetat-Ethylen (VAE). Die Dispersionen aus den neuen Anlagen werden als Rohstoff für den Sprühtrockner zur Produktion des polymeren Dispersionspulver benötigt.

Hohe Investitionen

Der neu entstehende Anlagenkomplex, der die gesamte Produktkette von VAE-Dispersionen bis hin zu Dispersionspulvern abdeckt, ist nach Fertigstellung einer der weltweit größten seiner Klasse. Für den Ausbau der Produktion und Infrastruktur vor Ort sind Investitionen von etwa 60 Millionen Euro vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen noch vor Ende dieses Jahres beginnen und bis zum ersten Quartal 2019 abgeschlossen sein.

Die Meldung stützt den Aktienkurs der Wacker Chemie-Aktie: Aktuell (11:15, 28. September 2017) liegt sie bei 122,25 Euro im Xetra-Handel. Ein Plus von mehr als 1 Prozent im Vergleich zum Vortag 27. September.

Wacker Chemie: ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888
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