20.08.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Wärmedämm-Spezialistin büßt im ersten Halbjahr ein Drittel des Ergebnisses ein

Die börsennotierte Spezialistin für Wärmedämmverbundsysteme aus Stühlingen, Sto AG, hat im ersten Halbjahr 2009 ein Drittel ihres Vorjahresergebnisses eingebüßt. Wie das Unternehmen berichtet, ging der Gewinn vor Steuern und Zinsen von 30,6 auf 19,8 Millionen Euro zurück. Der Umsatz sank um 7,3 Prozent auf 412,9 Millionen Euro.

Von der rückläufigen Nachfrage waren insbesondere die internationalen Tochtergesellschaften betroffen, teilt Sto mit. Der Auslandsumsatz verringerte sich insgesamt um 10,3 Prozent auf 224,6 (Vorjahr 250,3) Millionen Euro. Der Anteil des Auslandsgeschäfts am Konzernvolumen betrug 54,4 Prozent nach 56,2 Prozent im Vorjahreshalbjahr.

Der Inlandsumsatz ging von Januar bis Juni 2009 um 3,5 Prozent auf 188,3 (Vorjahr 195,2) Millionen Euro zurück. Das Unternehmen führt dies auf witterungsbedingte Nachfrageausfälle im Januar und Februar zurück.

Sto will die Investitionen 2009 auf notwendige Ersatzbeschaffungen und auf Projekte mit hoher strategischer Bedeutung konzentrieren. Festgehalten wird am Bau des Werks für Dämmstoffe in Lauingen.

Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage nach Bauleistungen in den USA, Nord- und Osteuropa sowie Großbritannien und Spanien im zweiten Halbjahr weiter abnimmt. In den Benelux-Staaten, in Frankreich und in den deutschsprachigen Ländern rechnet das Unternehmen mit einem mindestens stabilen Geschäft. Für das Gesamtjahr 2009 erwartet Sto einen rückläufigen Konzernumsatz und einen verringerten Konzerngewinn. Dabei sei von einem erheblich stärkeren Rückgang beim Gewinn als beim Umsatz auszugehen.

Die Aktie notierte nahezu unverändert bei 44,55 Euro (9:03 Uhr). Vor einem Jahr betrug der Kurs 47,90 Euro.

Sto AG: WKN 727413 / ISIN DE0007274136
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