Zuschnitt von Wafern für die Produktion von Solarmodulen. Die Herstellung solcher Solarwafer ist Kerngeschäft von PV Crystalox. Im Bild: Eine Maschine der Meyer Burger Technology AG / Foto: Meyer Burger

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Waferhersteller PV Crystalox tiefer in roten Zahlen

Der deutsch-britische Waferhersteller PV Crystalox PLC schreibt weiter rote Zahlen. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin ist in der ersten Hälfte des laufenden Jahres trotz eines Umsatzanstiegs tiefer in die Verlustzone geraten. Das geht aus einer aktuellen Bilanz des Unternehmens mit Sitz in Berlin hervor.

Demnach kletterte der Umsatz der ersten sechs Monate auf Jahressicht um 6,2 Prozent auf rund 30,1 Millionen Euro gestiegen. Dennoch beendete PV Crystalox die erste Jahreshälfte mit knapp 5,8 Millionen Euro Verlust vor Steuern und Zinsen nach 3,9 Millionen Euro EBIT-Ertrag im Vorjahreszeitraum. Der Nettoverlust kletterte auf 6,9 Millionen Euro. Gemessen Vergleichszeitraum 2013 hat sich dieses Defizit damit mehr als verdoppelt.

Die Unternehmensführung hob positiv hervor, dass es gelungen sei den Absatz in Europa und Taiwan zu steigern. Angesichts der allgemein weiterhin schwierigen Marktlage sei dies ein Erfolg, hieß es. Andererseits habe die Nachfrage aus China aufgrund eines dort herrschenden Überangebots am Markt nachgelassen. Insgesamt habe der Preisdruck im Waferbereich jedoch nachgelassen. Eine konkrete Prognose zur weiteren Entwicklung von Umsatz und EBIT machte das Unternehmen nicht bekannt. Allerdings sei damit zu rechnen, dass der Markt und die Nachfrage sich weiter erholen würden, hieß es.
PV Crystalox PLC: ISIN GB00BFTDG626 / WKN A1W7CZ
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