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Waferproduzentin PV Crystalox Solar gelingt Trendwende

Nach vorläufigen Berechnungen hat PV Crystalox Solar aus dem britischen Abingdon den Umsatz in 2013 deutlich verbessert. Laut dem Hersteller von Solarwafern stiegen die Erlöse von 46,3 Millionen Euro in 2012 auf 71,4 Millionen Euro.  Die Auslieferungen wurden nahezu verdoppelt, von 115 auf 211 Megawatt (MW).

Das Vorsteuerergebnis (EBT) fiel mit 6,6 Millionen Euro wieder positiv aus, nach einem Vorsteuerverlust von 30,7 Millionen Euro im Vorjahr. Beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte PV Crystalox ein Plus von 10,5 Millionen Euro nach einem EBIT-Verlust von 30 Millionen Euro in 2012. Je Aktie erreichte das Unternehmen einen Gewinn von einem Eurocent nach 30 Eurocents Verlust je Aktien im Vorjahr. Allerdings schrumpften die Barmittel von 89,4 Millionen Euro zum Ende 2012 auf 39,2 Millionen Euro zusammen. Die Vermögenswerte der Solarwaferproduzentin haben sich auf 95,1 Millionen Euro halbiert, nachdem das Unternehmen im Rahmen seiner umfassenden Restrukturierung stark verschlankt und etwa die Silizium-Produktion in Bitterfeld verkauft wurde. Ende 2012 hatten sich die Vermögenswerte noch auf 193,4 Millionen Euro belaufen.

Ferner teilte das Unternehmen den Austausch des Finanzchefs mit. Peter Finnegan werde Ende Mai das Führungsgremium der Gesellschaft verlassen. Als Nachfolger wurde Matthew Wethey bestellt, der seit 2009 im Unternehmen ist.

PV Crystalox AG: ISIN GB00B1WSL509 / WKN A0MSFQ
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