Der Windpark von Wallenborn in Kroatien ist mit Anlagen von Vestas bestückt. / Quelle. Unternehmen

  Anleihen / AIF

Wallenborn Adria Wind nimmt Anleihen-Angebot zurück

Gestern ist die verlängerte Zeichnungsfrist der Wallenborn Adria Wind GmbH aus Dresden abgelaufen. Sie wollte über ihre Windkraftanleihe (WKN A1R1C5, ISIN DE000A1R1C57) einen Windpark finanzieren, den sie 150 Kilometer entfernt von der kroatischen Hauptstadt Zagreb errichtet hat. 80 Millionen Euro wollte das Unternehmen bei Investoren einsammeln. Doch damit ist es gescheitert, wie die Wallenborn Adria Wind GmbH jetzt bekannt gab.

"Bis zum Ende der Zeichnungsfrist war die Nachfrage bei institutionellen und privaten Investoren nicht groß genug, um die geplante Refinanzierung durchzuführen", stellte Gründer und Geschäftsführer Hermann Wallenborn
dazu fest. Das erzielte Platzierungsvolumen reichte nach seinen Angaben nicht einmal aus, um das bestehende Darlehen zur Finanzierung des Windparks an der kroatischen Adriaküste mit einem noch ausstehenden Betrag von rund 60 Millionen Euro abzulösen. Daher nehme die Wallenborn Adria Wind GmbH ihr öffentliches Angebot zurück. Sie verhandle nun mit „weiteren Interessenten“ über eine alternative Finanzierung.

Anleger konnten sich ab 1.000 Euro an der Anleihe beteiligen. Doch bei dem Unternehmen eingegangene Zeichnungsanträge werden nach dessen Angaben storniert und nicht ausgeführt. Für die Anleihe bestand keine Platzierungsgarantie. Darauf haben in unserem ECOanlagecheck vom Juli 2013 hingewiesen, in dem wir das Angebot analysiert haben und zuu dem Sie per Mausklick gelangen.
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