Bürogebäude in Frankfurt (Main), das sich im Immobilien-Portfolio des Fonds befindet. / Foto: Bernd Perlbach, KCD-Catella

29.05.18 Fonds / ETF

Wieso der Immobilienfonds von KCD-Catella ein grünes Investment ist

Wie kann man als nachhaltiger und an christlichen Werten orientierter Anleger in Immobilien investieren? KCD-Catella bietet einen neuen Fonds an. Doch was zeichnet ihn als nachhaltiges Investment aus?

Immobilien gehören nach Meinung vieler Experten in jedes Anlage-Portfolio. Die Begründung: Sie bieten attraktive inflationsgeschützte Renditen, sind Investitionen in Sachwerte und korrelieren nicht so stark mit dem Auf und Ab der Aktienmärkte. Doch wie investiert man als Privatanleger am besten in Immobilien?

Einzelimmobilien kommen als Portfolio-Beimischung für die meisten Anleger nicht infrage. Denn die Investitionssummen sind hoch, und die Diversifikation ist gering. Besser sind offene Immobilienfonds. Aber gibt es diese auch für nachhaltige und an christlichen Werten orientierte Anleger? Hier bietet sich der KCD-Catella Nachhaltigkeit Immobilien Deutschland an.

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Deutsche Immobilien in unterschiedlichen Regionen

Im Portfolio des Fonds befinden sich ausschließlich deutsche Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Standorte der Immobilien wählt das Fondsmanagement nach eigenen Angaben sorgfältig aus. So investiert es nur in Regionen, die eine hohe Kaufkraft, eine positive demographische Entwicklung und ein hohes Mietsteigerungspotential aufweisen.

Dazu gehören Metropolregionen wie München, Berlin, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln. Allerdings werden auch mittelgroße und aufstrebende Städte berücksichtigt, wie etwa Leipzig, Dresden, Münster, Hannover und Aachen. Das soll zur Streuung des Immobilienbestands beitragen und auch das Renditepotential des Fonds erhöhen.

Kirchenbanken waren am Konzept beteiligt

Der KCD-Catella Nachhaltige Immobilien ist nachhaltig ausgerichtet. Die schwedische Fondsgesellschaft hat den Fonds in Zusammenarbeit mit der Bank im Bistum Essen und der Bank für Kirche und Diakonie aufgelegt. Er wird exklusiv über die beiden Kirchenbanken vertrieben. Der Fonds orientiert sich an den Geldanlage-Leitlinien der katholischen und der evangelischen Kirche.  Zudem sitzen Mitglieder der beiden Banken im Nachhaltigkeitsbeirat des Fonds.

Die Immobilieninvestments des Fonds müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Unter den Immobilien im Bestand sollen bis zu 20 Prozent Immobilien mit einer sozialen, diakonischen und karitativen Nutzung sein. Dazu zählen etwa Sozialwohnungen, Kitas und Pflegeheime. Ebenso achtet die Fondsgesellschaft darauf, dass die Mieter der Immobilien keine Ausschlusskriterien erfüllen - etwa Arbeitsrechtsverletzungen begehen oder in Branchen wie der Pornographie, dem Glückspiel oder der Tabak- und Alkoholindustrie tätig sind.

Nachhaltiges Baumaterial und gute Dämmung

Ein weiterer wichtiger Punkt: die positive Umweltbilanz der Immobilien. Nicole Braun, Nachhaltigkeitsexpertin von KCD-Catella, erklärt: „Ressourcenschutz und Energieeffizienz sind wichtige Kriterien für die Auswahl der Immobilien des Fonds. Wir achten sehr auf die Verwendung von nachhaltigen Baumaterialien. Eine gute Dämmung und Isolierung sind ebenfalls wichtige Aspekte.“ Wenn die Immobilien energieeffizient seien, könne auch die Haltedauer erhöht werden, so Braun weiter. 

In den KCD-Catella Nachhaltigkeit Immobilien kann man bereits ab einer Summe von 5.000 Euro investieren. Der Fonds verlangt jährliche Gebühren in Höhe von 1,49 Prozent des eingesetzten Kapitals. Er wurde Anfang 2017 aufgelegt und hat über einen 12-Monats-Zeitraum eine Rendite von 5,32 Prozent erzielt. Der Fonds schüttet die erzielten Erträge aus.

KCD-Catella Nachhaltigkeit Immobilien

ISIN DE000A2DHR6 / WKN A2DHR6

Mindestzeichnungssumme: 5.000 Euro

Ausgabeaufschlag: bis zu 5 Prozent

Laufende Kosten: 1,49 Prozent pro Jahr

Performance (1 Jahr): 5,32 Prozent

Aktuelles Fondsvolumen: 69 Millionen Euro

Zielvolumen: 200 Millionen Euro

Ertragsverwendung: ausschüttend

Vertrieb: exklusiv über die Bank im Bistum Essen und die Bank für Kirche und Diakonie

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