Ein Brennstoffzellen-Kraftwerk mit Technologie von FuelCell Energy. / Foto: Unternehmen

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Was den Absturz der Umwelt-Aktie FuelCell Energy auslöste

Die Brennstoffzellen-Spezialistin FuelCell Energy muss auf die Kostenbremse drücken. Das Unternehmen aus Danbury im US-Bundesstaat Connecticut entlässt nach eigenen Angaben 17 Prozent der Mitarbeiter. Zudem halbiert es die jährliche Produktionskapazität auf 25 Megawatt (MW). Damit reagiert FuelCell Energy auf die gesunkene Nachfrage für ihre Brennstoffzellen-Systeme, wie Chip Bottone Präsident and Chief Executive Officer (CEO) erläutert.


Bottone nannte auch einige vorläufige Zahlen für das vierte Quartal 2016, das FuelCell Energy Ende Oktober abgeschlossen hat. Demnach brach der Umsatz im vierten Quartal von 51,5 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 23 bis 25 Millionen Dollar ein. Der Auftragsbestand schrumpfte im Jahresvergleich von 381,4 Millionen auf 107 bis 109 Millionen Dollar. Der CEO kündigte für den Januar 2017 die Vorlage der offiziellen Zahlen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr an.

Die Börsianer reagierten verschreckt auf diese Nachrichten. Die Aktie von FuelCell Energy verbilligte sich an der Nasdaq bis zum Börsenschluss um elf Prozent auf 2,0 Dollar. Damit hat die Umwelt-Aktie innerhalb eines Jahres 81 Prozent an Wert verloren, allein innerhalb der letzten drei Monate über 61 Prozent.

FuelCell Energy: ISIN US35952H5028 / WKN A2ABREUSA
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