25.11.11 Anleihen / AIF

Was Investoren bei Kurzläufer-Solarfonds beachten sollten

Die Laufzeiten von geschlossenen Solarfonds werden immer kürzer. Darauf weist die Scope Group aus Berlin hin. Im Durchschnitt sei die die Anlagedauer auf 17,8 Jahre gesunken. Die auf Analysen geschlossener Fonds spezialisierte Agentur erklärt dies damit, dass Anleger und Vertriebe Fondsangebote mit kürzeren Kapitalbindungszeiten wünschen. Darauf würden die Emittenten reagieren.

Um kürzere Laufzeiten zu erreichen, müssen die Anlagen von geschlossenen Solarfonds jedoch vorzeitig veräußert werden, so Scope. Dies sei nun eher möglich als noch vor einigen Jahren. Während sich noch vor wenigen Jahren lediglich ein begrenzter Kreis von Investoren für den Erwerb laufender Solarkraftwerke interessiert habe und ein Markt für „gebrauchte“ Anlagen quasi nicht existierte, verhalte sich dies nun ganz anders. Die Menge und die Größe der Projekte sei enorm gewachsen und sowohl Institutionelle Investoren als auch etliche Energieversorger hätten den Markt entdeckt. Diese seien an langfristigen Solarinvestment interessiert. Damit hätten sich die Bedingungen verbessert, Solaranlagen auch während der Laufzeit veräußern zu können.

Scope empfiehlt, bei so genannten Kurzläufer-Solarfonds wichtige Eckpunkte zu beachten: „Die Ermittlung des Veräußerungserlöses sollte transparent dargestellt und alle dafür relevanten Parameter angegeben werden. Zu beachten ist auch, dass die finanzierende Bank in der Regel einem Verkauf zustimmen muss, wenn die Darlehen noch nicht getilgt sind. Darüber hinaus können bei einem vorzeitigen Verkauf zusätzliche Steuern anfallen“, so Scope.
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