27.07.12 Erneuerbare Energie

Weg frei für das erste erste japanische Geothermiekraftwerk

Die japanische Stadt Fukushima ist durch den Atomunfall im Frühjahr 2011 zu trauriger Berühmtheit gelangt. In der Nähe dieses Ortes, in Tsuchiyu Onsen, setzt die Regierung des Inselstaates nun einen Markstein für die Energiewende. Denn dort soll jetzt in einem Nationalpark erste japanische Geothermiekraftwerk entstehen. Das gab das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) bekannt. Das Projekt habe eine potentielle Kapazität von einem Megawatt (MW).

Das Geothermie-Potential des Landes ist groß, wird aber bislang fast überhaupt nicht genutzt.  Laut einem Reuters-Sonderreport aus 2011 verfügt der Inselstaat über ein ungenutztes Geothermie-Potential von geschätzt über 23 Gigawatt (23.000 Megawatt) und damit hinter den USA und Indonesien über das drittgrößte der Welt. Das entspricht der Kapazität von 23 durchschnittlichen Kernkraftwerken.

Die Regierung in Tokio will den Anteil der Erneuerbaren Energien der Stromerzeugung bis 2020 auf 20 Prozent verdoppeln. Vor kurzem hat sie attraktive Einspeisetarife für Solarstrom eingeführt (wir Opens external link in new windowberichteten).
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