22.03.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen , Fonds / ETF

Weltwassertag der UN - Experten sehen großes Renditepotential

Unter dem Motto „Sauberes Wasser für eine gesunde Welt“ findet heute der Weltwassertag der Vereinten Nationen statt. Anleger, die ihr Geld in Unternehmen rund um das Thema Wasser investiert haben, können in in den kommenden Jahren mit hohen Wachtumsraten rechnen. Das meint zumindest Bernhard Engl, beim Schweizer Bankhaus Swisscanto für den Markt Deutschland verantwortliches Mitglied der Direktion. „Ob Wasserversorgung, Abwasserreinigung oder Energiegewinnung durch Wasserkraft - es werden Weiterentwicklungen und enorme Investitionen in den kommenden Jahrzehnten erfolgen, um auch nur einigermaßen Schritt mit der Bevölkerungsentwicklung halten zu können“, begründete er seine Einschätzung.



Besonders in den Ballungszentren der Welt, etwa in China, müsse die Wasserinfrastruktur in Zukunft erheblich ausgebaut werden um den Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. „Die Folge ist ein überdurchschnittliches Wachstum dieses Marktes und der Unternehmen. Unterstützend komme in China ein milliardenschweres Konjunkturprogramm hinzu. Aber auch in den Industrienationen stehen laut des Schweizer Experten die Zeichen im Bereich Wasserinfrastruktur auf Wachstum. Der Bedarf an Erneuerung und Reparaturen ist unvorstellbar groß“, erläuterte Gerhard Wagner, Fondsmanager des nachhaltigen Wasserfonds von Swisscanto.


Von besonderer Bedeutung werde künftig die effizientere Nutzung von Wasser sein, speziell in  der Landwirtschaft, wo bislang sehr viel Wasser ungenutzt im Boden versickere, so der Fondsmanager weiter. Für Hersteller von Wassertechnologien bestehe daher in den nächsten Jahren enormes Absatzpotenzial. "Unternehmen dieses Bereichs sollten markant stärker wachsen als der Gesamtmarkt und Investments daran partizipieren“, so Wagner.  Auch Investments in Spezialfirmen zu Aufbereitungstechnologien seien künftig sehr lohnenswert. „Unternehmen, die sich auf den Bau von Kläranlagen oder Meerwasserentsalzungsanlagen spezialisiert haben, weisen stark steigende Auftragsvolumen auf. Der Bedarf ist riesig, da einige Regionen schon heute unter Trinkwasserknappheit leiden und nicht von einem Import abhängig werden möchten“, erläuterte Wagner weiter.
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