Der Photovoltaik-Ausbau liegt 2017 etwas über dem Ausbau der vergangenen beiden Jahre. / Foto: Pixabay

03.01.18 Erneuerbare Energie

Weniger Solaranlagen im November - Jahresziel verfehlt

Im November 2017 sind bei der Bundesnetzagentur neue Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt rund 116,4 Megawatt (MW) Gesamtleistung gemeldet worden. Davon entfielen etwa 29 MW auf Freiflächenanlagen, wie die Bonner Behörde mitteilte.

Etwa 26 MW dieser Freiflächenanlagen waren in Ausschreibungen erfolgreich, die Betreiber bekommen also eine feste Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Bei den restlichen Meldungen handelt es sich um kleinere Projekte bis 750 Kilowatt Leistung - darunter zahlreiche Mieterstrom-Projekte.

Politisches Ausbauziel bei Solarenergie erneut verfehlt

Insgesamt waren in Deutschland bis Ende November 2017 Solaranlagen mit insgesamt 42,8 Gigawatt Leistung gemeldet. Der Zubau zwischen Januar und November beträgt etwa 1.580 Megawatt. Das Ziel der Bundesregierung von 2.500 Megawatt neuer Photovoltaik-Leistung pro Jahr wird damit auch 2017 verfehlt. Allerdings wird die neu installierte Leistung 2017 höher sein als in den beiden Vorjahren, wo sie jeweils gut 1.500 Megawatt betrug.

Weil das Ziel nicht erreicht wird, bleibt die Solarförderung im Januar 2018 stabil: Die Einspeisevergütung liegt je nach Größe für Photovoltaik-Dachanlagen bei 10,61 bis 12,20 Cent pro Kilowattstunde. Für Solarstrom aus sonstigen Anlagen bis 100 Kilowatt gibt es 8,44 Cent pro Kilowattstunde. Bei der Direktvermarktung, die für alle Solaranlagen ab 100 Kilowatt Leistung verpflichtend ist, liegen die Tarife je nach Größe der Anlagen zwischen 8,84 und 12,60 Cent pro Kilowattstunde.

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