Wessanen bietet zum Beispiel Bio-Tee der Marke Clipper an. / Quelle: Unternehmen

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Wessanen zieht schwache Zwischenbilanz

Der niederländische Bio-Nahrungsmittelanbieter Royal Wessanen hat das 2. Quartal mit einem Nettoverlust abgeschlossen. Vor allem Probleme bei der US-Tochter ABC verhageltem ihm die Quartalsbilanz. Das Unternehmen hatte das Geschäftsjahr 2012 zwar mit einem deutlichen Minus abgeschlossen, aber eine Restrukturierung eingeleitet und im 1. Quartal damit bereits Erfolge erzielt. Im Zeitraum Januar bis März war das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) unter anderem aufgrund von Kosteneinsparungen von 2,8 Millionen auf 9,2 Millionen Euro gesprungen und der Nettogewinn von 1,7 Millionen auf 5,1 Millionen Euro.

Im 2. Quartal kehrte sich diese positive Entwicklung ins Gegenteil um. Das EBIT schrumpfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,9 Millionen auf 3,5 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie ging um sechs Eurocent auf einen Fehlbetrag von 0,02 Euro zurück. Der Quartalsumsatz sackte um 6,8 Prozent auf 187,3 Millionen Euro. Mit kurzfristigen Maßnahmen will Wessanen nun die Probleme bei der US-Tochter ABC beheben. Sie soll in 2014 wieder profitabel werden. Im Gesamtjahr 2013 wird sie laut dem Mutterkonzern aber voraussichtlich einen operativen Verlust von fünf bis zehn Millionen US-Dollar einfahren.

Für das erste Halbjahr verbuchte der Bio-Nahrungsmittelanbieter insgesamt einen Umsatzrückgang um 4,1 Prozent auf 359,8 Millionen Euro. Das EBIT wurde zwar gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,1 Millionen auf 14,1 Millionen Euro verbessert. Das Nettoergebnis ging jedoch von 4,9 Millionen auf 3,9 Millionen Euro zurück. Der Gewinn je Aktie sank um einen Eurocent auf 0,05 Euro.

Royal Wessanen N.V.: ISIN NL0000395317 / WKN A0J2RH
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