Die juwi-Gruppe hat angekündigt, ihre Strukturen "schlanker und effizienter" zu machen. Windkraft werde ein Kerngeschäftsbereich bleiben, hieß es. / Foto: Unternehmen

  Anleihen / AIF

Wie wirken sich die Sparmaßnahmen bei juwi auf die Kapitalanleger aus?

Deutschlands  Energiewende ist ins stocken geraten. Der Erneuerbare-Energien-Projektierer juwi aus Wörrstadt reagiert darauf mit weiteren Sparmaßnahmen: Weltweit werden 400 Stellen gestrichen, 150 davon allein in Deutschland. „Unter den aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen ist es für die juwi-Gruppe erforderlich, sich mit einem Kostensenkungsprogramm und umfassenden Maßnahmen schlanker und effizienter für die Zukunft aufzustellen“, so die Unternehmensführung. Für die Investoren der Kapitalanlagensparte juwi invest bedeute dies keinerlei Einschränkungen, teilte die in Mainz ansässige juwi Invest AG mit.

Wegen vielen bestehenden Aufträge zum Bau und Planung von Windparks sei das juwi-Managemant „zuversichtlich einen gesunden Kurs eischlagen zu können“, so juwi invest.  Das gelte für die Anleihen juwi RegioEnergie I und die Fondsgesellschaft juwi Family & Friends 1 GmbH & Co. KG, weil die Gesellschaft hinter der Anleihe ebenso wie der Fondsaußerhalb der juwi-Gruppe angesiedelt sein.

Das Nachrangdarlehen juwi Bauzins 1 (zum  ECOanlagecheck) soll den Bau von Windparks in Deutschland finanzieren.  Die Entwicklung und Realisierung von Windkraftvorhaben gehöre weiter zum Kerngeschäft von juwi und weil juwi über eine „gut gefüllte Projektpipeline“ verfüge, könne man die eingeworbenen Gelder „weiterhin sinnvoll zum Einsatz bringen“, teilte juwi invest mit.
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