An der April-Ausschreibung haben nur Solarprojekte teilgenommen. / Foto: Pixabay

21.05.20 Erneuerbare Energie , Meldungen

Wieder keine Windenergie bei der gemeinsamen Ausschreibung

Die Bundesnetzagentur hat gestern die erfolgreichen Gebote aus der gemeinsamen Ausschreibung für Solar- und Windenergieanlagen an Land bezuschlagt.

Für die gemeinsame Ausschreibung zum Gebotstermin 1. April 2020 wurden 113 Gebote im Umfang von 553 Megawatt (MW) fristgerecht eingereicht. Die ausgeschriebene Menge von 200 MW war erneut deutlich überzeichnet. Die Gebote bezogen sich ausschließlich auf Solaranlagen. Für Windenergieanlagen wurden erneut keine Gebote abgegeben.

Insgesamt bezuschlagte die Bundesnetzagentur 30 Gebote mit einer Leistung von rund 204 MW. Die erfolgreichen Gebote verteilen sich auf Flächen in zehn Bundesländern, darunter insbesondere Bayern (75 MW für zehn Zuschläge), Saarland (40 MW für vier Zuschläge), Brandenburg (35 MW für zwei Zuschläge) und Sachsen-Anhalt (24 MW für vier Zuschläge).

Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert der April-Ausschreibung beträgt 5,33 Cent/kWh. Damit liegt der Durchschnittswert etwas unterhalb des Vorrundenwertes von November 2019 (5,40ct/kWh), aber oberhalb des Durchschnittswertes für die letzte technologiespezifische Solarausschreibung im März 2020 (5,18 ct/kWh).

Die nächsten technologiespezifischen Ausschreibungstermine des Jahres sind für Windenergieanlagen an Land und für Solaranlagen jeweils am 1. Juni 2020. Für Windenergieanlagen beträgt das Ausschreibungsvolumen rund 826 MW, für Solaranlagen nur rund 96 MW.

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