15.07.11 Nachhaltige Aktien , Meldungen

wind 7 AG schließt Refinanzierung für spanischen Solarpark ab

Der Erneuerbare-Energien-Projektierer wind 7 AG hat die Refinanzierung seines Photovoltaik-Parks Torremejía im Südwesten Spanien abgeschlossen.  Dies teilt das in Eckernförde ansässige Unternehmen mit. Demnach hat die Tochtergesellschaft wind 7 Anlagen GmbH & Co. KG eine 18 Jahre laufende Projektfinanzierung über einen Bruttobetrag von 5,5 Millionen Euro vereinbart. Ebenfalls positiv beendet wurden die von den spanischen Behörden gegen drei spanische Projektgesellschaften eingeleiteten Betrugs-Untersuchungen, hieß es weiter.


Durch die Refinanzierung des Parks könne die wind 7 AG jetzt die bestehenden Kreditlinien vollständig zurückzuführen. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir trotz der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen im Finanzierungsmarkt für spanische Photovoltaik-Parks ein langfristiges Festzinsdarlehen abschließen und damit die Finanzierung der wind 7 AG langfristig absichern konnten“, erläutert Veit-Gunnar Schüttrumpf. Gleichzeitig erhalte man nunmehr rund 1,5 Millionen Euro liquider Mittel  für die weitere Entwicklung des Unternehmens.


Da die bisher von der wind 7 Anlagen GmbH & Co. KG gezahlten Zinsen für die Darlehen der wind 7 AG nach der Refinanzierung größtenteils entfielen, werde es im Einzelabschluss zu einem verschlechterten Finanzergebnis und damit auch zu einer Ergebnisbelastung kommen. Im Konzernergebnis ergibt sich im laufenden Geschäftsjahr durch nicht aktivierungsfähige Finanzierungskosten eine Einmalbelastung von 145.000 Euro. Zusätzlich wird das Konzernergebnis auch durch das insgesamt höhere Finanzierungsvolumen beeinträchtigt.


„Wir sind allerdings zuversichtlich, durch nunmehr mögliche zielgerichtete Investitionen in Windenergieanlagen und in die anderen Geschäftsbereiche diesen Ergebniseffekt durch zusätzliche Erträge spätestens im nächsten Jahr überkompensieren zu können“, so Schüttrumpf.


Im Geschäftsjahr 2011 erwartet die wind 7 AG im Einzelabschluss ein deutlich über dem Vorjahreswert von 44.000 Euro liegendes positives Ergebnis. Für 2012 werden auch im Konzern schwarze Zahlen angestrebt. „Damit werden die in den Jahren 2011 bis 2013 durch die Einspeisevergütungskürzungen der spanischen Regierung anfallenden jährlichen Mindererlöse von 160.000 Euro pro Jahr bereits im laufenden Geschäftsjahr mehr als ausgeglichen“, sagte Schüttrumpf.

wind 7 AG ISIN DE005266407 / WKN 526640 (außerbörslicher Handel)
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