Hauptsitz von Windrad-Produzent Vestas in Dänemark: In den USA gibt es offenbar Patentstreitigkeiten mit General Electric. / Foto: Vestas Wind Systems

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Wind-Aktie Vestas: Neuer Großauftrag und Patentstreit mit General Electric

Windkraftanlagen-Hersteller Vestas hat gute und schlechte Nachrichten vermeldet. Die gute: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dänemark hat eine große Order aus den USA erhalten. Die schlechte: In den USA hat der Mischkonzern General Electric eine Patentklage gegen zwei Vestas-Töchter eingereicht.


Wie Vestas kurz auf seiner Webseite mitteilte, richtet sich die Patentklage gegen die Unternehmenstöchter Vestas American Wind Technology Inc. und Vestas Wind Systems A/S. Details konnten die Dänen noch nicht nennen, sie hätten die Beschwerde "gerade erst erhalten", hieß es. Man sei aber überzeugt, dass die Vorwürfe unbegründet seien, teilte Vestas mit.

148-Megawatt-Auftrag für texanische Windfarm

Einen weiteren Auftragserfolg konnte Vestas vermelden: Southern Power, ein Energiekonzern aus den USA, hat 43 Windkraftanlagen für ein Projekt in Texas geordert. Diese will Vestas ab diesem Jahr ausliefern, 2018 soll der Windpark ans Netz gehen. Außerdem unterschrieben die Dänen einen 20-jährigen Servicevertrag für das Projekt. Bereits im vergangenen Monat hatte Vestas zahlreiche Aufträge aus den USA verbucht (hier lesen Sie mehr darüber).

Die Vestas-Aktie kostet aktuell im Handelssystem Tradegate 80,4 Euro und hat damit auf Sicht eines Jahres rund 33 Prozent an Wert gewonnen.

Vestas Wind Systems: ISIN DK0010268606 / WKN 913769
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