Installation einer Offshore-Windkraftanlage von Senvion. Das Unternehmen produziert Windräder für den Einsatz auf See und an Land. / Foto: Senvion

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Windaktie von Senvion erholt sich nach Gewinnsprung deutlich

Der Windradhersteller Senvion aus Hamburg hat den Gewinn im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr gesteigert. Zudem bekräftigte der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr.

Wie das seit März börsennotiert Unternehmen mitteilt, ist der Umsatz im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 505 Millionen Euro gewachsen. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verdoppelte Senvion von 12 Millionen auf 25 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sprang von 25 Millionen auf 45 Millionen Euro. Das Orderbuch blieb mit Aufträgen und Serviceverträgen im Wert von insgesamt 5,6 Milliarden Euro stabil.

Im ersten Halbjahr ist der Umsatz von Senvion zwar insgesamt geschrumpft, von 927 Millionen auf 870 MIllionen Euro. Dennoch erhöhte sich auch hier der Gewinn. Das EBIT verbesserte sich von 30 Millionen auf 39  Millionen Euro und das EBITDA von 58 Millionen auf 72  Millionen Euro. Die EBITDA-Marge betrug zum Abschluss der ersten sechs Monate 8,3 Prozent nach 6,2 Prozent zum Stichtag des Vorjahreszeitraums.

Die Führung des Windkraftanlagenherstellers bestätigte die Jahresprognose von 2,25 bis 2,3  Milliarden Euro Umsatz und einer EBITDA-Marge von etwa 9,5 Prozent.  

Die Senvion-Aktie verteuerte sich am Morgen sehr schnell sehr stark. Bis 9:30 Uhr gewann die Windaktie im Xetra 5,3 Prozent auf 11,0 Euro an Wert. Zuvor war es für den Aktienkurs seit dem Börsengang fast durchweg bergab gegangen, hatte der Anteilsschein von Senvion etwa ein Drittel ihres Wertes eingebüßt.

Senvion S.A.: ISIN LU1377527517
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