Windpark-Beteilung: Der Windfonds Leonidas Associates XVIII hat einen französischen Windpark übernommen. Das Bild zeigt ein Repower-Windprojekt von Leonidas. / Foto: Unternehmen

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Windfonds Leonidas XVIII kauft ersten Windpark in Frankreich

Die Leonidas Associates XVIII Wind GmbH & Co. KG hat mit dem Projekt "Pays-Juséen" ihren ersten Windpark in Frankreich gekauft und die Anteile an der Projektgesellschaft übernommen. Anleger sind am Windpark über den Windfonds Leonidas Associates XVIII beteiligt. Der Windpark mit Anlagen vom dänischen Hersteller Vestas erreicht eine Gesamtleistung von 16 Megawatt (MW) und befindet sich in der Region Bourgogne-Franche-Comté im Department Haute-Saone. Die Stromtarifhöhe für das Projekt liegt bei 0,08254 Euro R/kWh im ersten Jahr und ist für 15 Jahre staatlich garantiert. "Die Besonderheit in Frankreich: Die Höhe der Vergütung passt sich jeden November der Inflation an", teilte Leonidas mit.

Verkäufer des Projekts und als Generalunternehmer gleichzeitig für die Errichtung des Windparks verantwortlich ist die Firma Global Wind Power mit Standorten in Deutschland wie auch in Frankreich.  Den Windfonds Leonidas Associates XVIII hat ECOreporter.de im Februar 2016 in einem ECOanlagecheck geprüft.

Für Oktober angekündigte Ausschüttungen für Fonds sind erfolgt

Im August hatte das Emissionshaus Leonidas Associates aus Kalchreuth (Mittelfranken) Probleme bei den Ausschüttungen einiger Solar- und Windfonds gemeldet.  Bei den Windfonds Leonidas Associates VIII und Leonidas Associates XI fiel die Ausschüttung komplett aus. Die Beteiligungen Leonidas I, II, III, IV und auch XII lagen jedoch im Plan und schütteten die für das volle Betriebsjahr versprochenen acht Prozent aus, teilte Max-Robert Hug, Leonidas Gründer und Vorstand Marketing & Vertrieb, ECOreporter.de mit.  Vier Fonds (XI, X, VI und V) lagen wie bereits im Sommer angekündigt bei der Ausschüttung unter der Prognose.

Alle Ausschüttungen waren auf Oktober verschoben worden, weil die Jahresabschlüsse der französischen Gesellschaften, die die Solarparks und Windfarmen betreiben, erst Ende August vorlagen. Ursächlich für die ausgefallenen oder niedrigeren Ausschüttungen war nicht nur das schlechte Windjahr. Bei einigen Projekten hatte es auch technische Probleme gegeben.

Die Windfonds Leonidas Associates XVII und Leonidas Associates XVIII wurden erst 2015 bzw. 2016 platziert und Ausschüttungen für 2015 waren nicht vorgesehen. Über den Fonds XVII investierten Anleger in die Projektgesellschaft für einen Windpark, der laut Max-Robert Hug sogar früher als geplant ans Netz ging. "XVII wurde gerade geschlossen und hat jetzt mit Pays-Juséen das erste Windprojekt erworben", so der Vertriebsvorstand. Künftig setze Leonidas auf mehr Transparenz für die Anleger und informiere diese jedes Quartal ausführlich über den Stand der Wind- und Solarprojekte.
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