Die Initiatorin UDI plant bei ihren jüngsten Windkraftvorhaben Turbinen von Enercon zu nutzen. / Bildquelle: Enercon.

02.12.13 Anleihen / AIF

Windkraft-Anleihe investiert in Deutschland und Frankreich

Zum Bau und Betrieb von Windrädern in Deutschland und Frankreich ist ein neues Direktinvestmentangebot auf dem Markt. Es handelt sich um eine Festzinsanleihe, die von der UDI Beratungsgesellschaft mbH aus Nürnberg initiiert wurde. Laut dem Fondsprospekt plant die Initiatorin die Herausgabe von zwei Tranchen, die zusammen 6,5 Millionen Euro Anlegerkapital einsammeln sollen. Über die erste Tranche sollen zunächst drei Millionen Euro eingeworben werden. Dei zweite Tranche ist für 2014 geplant. Mit lediglich vier Jahren Laufzeit bis Ende 2018 ist die Laufzeit der aktuellen Beteiligung UDI Wind Festzins II für ein Direktinvestment vergleichsweise kurz. Erstmals kündbar ist die Festzinsanleihe bereits nach zwei Jahren zum Ende 2015. Wer so kurz investieren will, muss allerdings fristgerecht ein Jahr vorher kündigen.

Den Anlegern stellt UDI ansteigende feste Zinsen beginnend bei 4,5 Prozent in Aussicht. Im Verlauf der Beteiligung sollen die Zinsen auf 6,5 Prozent ansteigen. „Es werden Windkraftanlagen der Marktführer Enercon und Nordex in Deutschland und Frankreich gebaut. Da es in beiden Ländern gesetzliche Einspeiseregelungen gibt, bietet das den Anlegern Sicherheit für die Erträge aus dem Stromverkauf“, erläutert UDI-Geschäftsführer Georg Hetz die Konstruktion des Angebots. Investiert wird in die UDI Wind FESTZINS II GmbH & Co. KG. Diese soll das Anlegergeld zur Planung und Realisierung von Windkraftprojekten verwenden. Dazu wird das eingeworbene Geld an Betreibergesellschaften weitergereicht. Als Partner für Bau und Betrieb der Anlagen fungiert die Energiequelle GmbH. Wo in Deutschland und Frankreich die Anlagen konkret errichtet werden sollen ist bislang noch nicht abschließend klar. Fachleute nennen diese Form der Beteiligung auch Blindpoolangebot. Einsteigen können Anleger ab 5.000 Euro. Ein Ausgabeaufschlag (Agio) wird nicht verlangt.

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