Getriebelose Windräder sind eine Spezialität von Siemens. In Schottland und Irland sollen 2016 zahlreiche dieser Windkraftanlagen aufgestellt werden. / Foto: Unternehmen

27.07.15 Erneuerbare Energie

Windkraft-Großaufträge aus Großbritannien für Siemens

Ein Auftragsbündel zum Bau mehrerer Windparks in Großbritannien hat der Münchner Technologieriese Siemens AG geschnürt. Es gehe um Windparks zu Lande, die in Schottland und Irland geplant seien, teilte der Konzern mit. Nach der Inbetriebnahme sollen diese Windparks rechnerisch dazu in der Lage sein, den jährlichen Strombearf von 100.000 Menschen zu decken, hieß es.

Insgesamt gingen laut Siemens Order für 52 getriebelose Windräder mit 162 Megawatt (MW) Gesamtkapazität ein. Diese Anlagen seien für drei Windparks verschiedener Kunden in Irland und Schottland bestimmt, die Siemens auch selbst aufstellen und in Betrieb setzen werde. Es gehe um die Bauvorhaben Raheenleagh in der 70 Kilometer südlich von Dublin gelegenen Grafschaft Wicklow, Aikengall 2 südöstlich von Edinburgh und die erste Bauphase des Galway Wind Parks nahe der westirischen Stadt Galway. Die Bauarbeiten sollen dem Konzern zufolge weitgehend in 2016 durchgeführt beziehungsweise abgeschlossen werden, hieß es.

Die Windsparte von Siemens gehört zu den weltgrößten Windradherstellern. Zudem ist der Konzern stark im Bereich Energieeffizienz-Technologie und Bahntechnik aktiv. Dies und die Tatsache, dass Siemens zu den zuverlässigen Dividendenzahlern unter den Dax-Riesen gezählt wird, brachte die Aktie ins Blickfeld nachhaltig orientierter Aktienfonds. Wie es um die Entwicklung der Dividendenrendite von Siemens bestellt ist,  und wo das Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit stärken und Schwächen aufweist, zeigen wir  hier (Link entfernt) auf.
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