18.12.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windkraft-Streit AMSC gegen Sinovel verbleibt bei Pekinger Gericht

Teilerfolge im Streit mit dem chinesischen Windradhersteller Sinovel hat der US-amerikanische Zulieferer American Superconductor (AMSC) erreicht. Das Unternehmen aus Devens in Massachusetts steht nun vor einer weiteren Anhörung durch das höchste Gericht in Peking. Damit ist der Windturbinenbauer Sinovel, der von AMSC unter anderem des Diebstahls von geistigem Eigentum bezichtigt wird, mit dem Versuch gescheitert, den Fall an die chinesische Handelskommission überstellen zu lassen.

Der Rechtsstreit zwischen den US-Amerikanern und ihrem einstmals wichtigsten Kunden zieht sich über etliche Monate (ECOreporter-de berichtete). AMSC zog aus zweierlei Gründen gegen Sinovel vor Gericht: Zum einen soll Sinovel 2010 einige Rechnungen nicht beglichen haben, zum anderen soll Sinovel Steuerungstechnik für Windräder von AMSC kopiert haben und weiter in einer Baureihe von 1,5 Megawatt starken Windrädern eingesetzt haben.

In der Gesamtklage, die im Februar in erster Instanz abgeschmettert worden war, fordern die Amerikaner 1,2 Milliarden Dollar Schadenersatz und die Unterlassung des vermeintlichen geistigen Diebstahls. Den Schaden für letzteres beziffert AMSC nach eigenen Angaben auf 6 Millionen Dollar

American Superconductor Corp. (AMSC): ISIN US0301111086 / WKN 889844
Sinovel Wind Group: ISIN CNE100000YW9 / WKN A1H611
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