Gamesa-Windpark in Indien: Der spanische Windkraftkonzern hat sich neue Aufträge gesichert. / Foto: Unternehmen

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Windkraftanlagen für Indien: Gamesa punktet mit fünf neuen Auftragen

Der spanische Windkonzern Gamesa meldet weitere Vertriebserfolge in Indien: Wie der Windkraftanlagen-Hersteller mitteilte, hat er fünf neue Aufträge mit einer Gesamtleistung von 304 Megawatt (MW) erhalten. Damit sei Gamesa bereits im dritten Jahr in Folge größter Erstausrüster auf dem indischen Markt, hieß es. Die neuen Order stammen von unterschiedlichen Kunden, die nicht benannt wurden.

Gamesa wird den Angaben zufolge die Turbinen liefern, betreiben und sämtliche Serviceleistungen für die Windparks übernehmen. Bei vier der fünf Projekte soll das Unternehmen auch die Konstruktion der Windkraftanlagen verantworten. Alles in allem liefert Gamesa 80 seiner G114-2.0 Klasse S Turbinen (160 MW) und 72 seiner G97-2.0 MW Klasse S (144 MW) Turbinen. Beide Modelle seien speziell für den indischen Windmarkt konfiguriert und für geringe Windstärken geeignet. Die Inbetriebnahme der Projekte ist für das erste Quartal 2017 geplant.

In den vergangenen sieben Jahren hat Gamesa nach eigenen Angaben über 3.000 MW in Indien installiert, letztes Jahr lag der Marktanteil im Bereich Erstausrüstung bei 34 Prozent.  Seit 2015 ist der Konzern, der vor allem Windräder produziert und Windparks betreibt, in Indien auch im Bereich Photovoltaik aktiv.

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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