Senvion hatte im vierten Quartal "signifikante Auftragseingänge" erwartet: Nun verkündete der Windkraftanlagen-Hersteller eine Order aus Indien. / Foto: Unternehmen

16.12.16 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windkraftanlagen-Hersteller Senvion: Auftrag aus Indien

Der Hamburger Windkraftanlagen-Hersteller Senvion hat seinen ersten Rahmenvertrag in Indien abgeschlossen: Senvion liefert 220 Windräder mit einer Leistung von mehr als 500 Megawatt (MW) an einen großen indischen unabhängigen Energieversorger, der nicht näher benannt wurde. Die 220 Windenergieanlagen sollen aus dem von Senvion kürzlich erworbenen Kenersys-Portfolio stammen. Die Lieferpläne sind auf einen Zeitraum von drei Jahren ab 2017 ausgelegt, die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant. Senvion habe bereits ein Servicezentrum in Indien aufgebaut, das über 10 Jahre für die Wartung der Turbinen zuständig sein wird, hieß es.

Anfang des Jahres hatte Senvion die Entscheidung für einen Markteintritt in Indien verkündet. Senvion India, die indische Tochtergesellschaft von Senvion, hat ihren Betrieb in Mumbai im Februar 2016 aufgenommen und bereits ein Vertriebs-, Projekt- und Service-Team aufgebaut. Senvion gab außerdem im August 2016 den Kauf der Vermögenswerte des indischen Windanlagenherstellers Kenersys bekannt. Die Windkraftanlagen werden als Teil des Kaufs in das Senvion Produktportfolio integriert.

Im letzten Quartalsbericht hatte Senvion sinkende Umsatz- und Ergebniszahlen präsentiert, allerdings sei das Auftragsbuch solide gefüllt, hieß es.  Die Windaktie von Senvion ist erst seit dem März 2016 an der Börse. Sie war für einen Preis von 15,75 Euro ausgegeben worden. Aktuell notiert sie im Xetra bei 12,86 Euro, auf Drei-Monatssicht ein Minus von rund 19 Prozent.

Senvion S.A.: ISIN LU1377527517 / WKN A2AFKW
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