19.04.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windkraftanlagenhersteller legt offizielle Bilanz für 2009 vor - Aktueller Auftragsbestand "enttäuschend"

Die endgültige Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres des in Hamburg ansässigen Windkraftanlagenherstellers Nordex SE bestätigt die vorläufigen Berechnungen, die der Konzern Anfang vergangenen Monats veröffentlicht hatte (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete). Demnach ist es der Nordex gelungen, ihren Umsatz von 1,136 Mrd Euro auf 1,183 Mrd Euro um 4 Prozent zu steigern. Maßgeblicher Faktor der Steigerung trotz insgesamt schwacher Konjunktur war das Exportgeschäft des Windkraftanlagenherstellers. Es trug 97 Prozent zum Umsatz bei. Entscheidend sei hierbei vor allem das außerordentlich gewachsene Geschäftsvolumen der US-Sparte gewesen, teilen die Norddeutschen mit. Nordex USA steigerte seinen Umsatz um 130 Protent auf 135 Millionen Euro.


Dies wiederum sei mit erhöhten Investitionen unter anderem durch Werkserweiterungen in Deutschland und den USA einhergegangen, so Nordex. Damit reduzierte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 63 Millionen auf 40 Millionen Euro. Der Abverkauf von Vorräten im Wert von 125 Millionen Euro schlug sich auf die Eigenkapitalquote des Konzerns nieder. Sie stieg von 38 auf 41 Prozent.
 

Der Auftragseingang zu Jahresbeginn sei enttäuschend gewesen, sagte Vorstandschef Thomas Richterich.  Erste positive Signale machten jedoch Mut und ließen auf eine Trendwende hoffen, so der Vorstahdschef weiter. Deshalb seien  „wesentliche Wachstumsimpulse im Neugeschäft“ zu erwarten.  Damit sei für das laufende Jahr ein ähnliches Umsatzwachtum wie in 2009 zu erwarten.

Nordex SE: ISIN DE000A0D6554 / WKNA0D655

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